
LR Susanne Rosenkranz begrüßt Ferienbetreuung in der Kleingruppenschule Krems (ASO)
Große Symbolkraft und spürbare Entlastung für Familien
„Dieses Projekt in Krems ist ein wichtiger Schritt für Familien mit Kindern mit Behinderung. Es zeigt, dass praxisnahe und bedarfsgerechte Lösungen möglich sind“, kommentiert Landesrätin Mag. Susanne Rosenkranz die neue Maßnahme von Stadtrat Zöhrer (FPÖ) in Krems zur Ferienbetreuung in der dortigen Kleingruppenschule (ASO).
Gerade in den Ferienzeiten stehen viele Eltern vor enormen Herausforderungen. „Die 9-14 Wochen pro Jahre Ferienzeit sind für alle Eltern ein Problem, für Eltern von Kindern mit Behinderung ganz besonders“, betont Rosenkranz. Zugleich verweist die Landesrätin auf die grundsätzliche Zuständigkeit der Gemeinden im Bereich der Freizeit- und Ferienbetreuung, stellt aber anerkennend fest: „Gerade in finanziell angespannten Zeiten ist es erfreulich, wenn hier Verantwortung übernommen wird.“ Die Kremser Initiative setze genau die richtigen Ziele, die auch von Landesseite angestrebt werden: Wenn das Projekt erfolgreich verlaufe, eigne es sich vielleicht sehr gut „als Best-Practice-Modell“ für andere Gemeinden.
Viele Eltern seien über Jahrzehnte hinweg für Pflege und Betreuung verantwortlich. Ohne Entlastung drohten Überbelastung, gesundheitliche Folgen bis hin zu Erschöpfungsdepressionen oder sogar Jobverlust. „Angebote zur Ferienbetreuung wirken arbeitsplatzerhaltend und stärken damit auch den Standort Niederösterreich“, so Rosenkranz.
Als rasch umsetzbare Lösung sieht Rosenkranz die Nutzung bestehender Infrastruktur der schulischen Nachmittagsbetreuung auch in den Ferien: „Die Kinder behalten ihre gewohnten Bezugspersonen, das Personal bleibt durchgehend beschäftigt und Eltern werden spürbar entlastet. Das ist der zielführendste Weg,“ so Rosenkranz abschließend.
Auch Bildungsstadtrat Martin Zöhrer freut das neue Angebot an der Kleingruppenschule: „Nach dem erfolgreichen Pilotdurchgang im vergangenen Sommer bin ich sehr froh, dass die Ferienbetreuung nun in den Regelbetrieb übergeht.“ „Da das Angebot mit dem bestehenden Personal umgesetzt werde entstehen für die Stadt auch keine wesentlichen Mehrkosten – das ist in der aktuellen Budgetsituation besonders erfreulich.“
Christoph Bathelt
Pressereferent
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