
Neue Initiative „Österreich hört hin“ fördert Früherkennung von Hörverlust
1 von 5 Österreichern hört schlecht
WER RECHTZEITIG HINHÖRT, HÖRT LÄNGER GUT – SO DIE ZENTRALE BOTSCHAFT DER NEUEN INITIATIVE „ÖSTERREICH HÖRT HIN“. SIE INFORMIERT ÜBER ERSTE WARNZEICHEN, URSACHEN, SCHWEREGRADE UND VORBEUGUNG VON HÖRVERLUST, GIBT HILFESTELLUNG, MACHT EINSCHRÄNKUNGEN MITTELS SIMULATOR ERLEBBAR UND MOTIVIERT ZU EINEM KOSTENLOSEN HÖRTEST. MEHR DAZU UNTER SCHARFSINN2.AT/OESTERREICH-HOERT-HIN
Hörverlust ist weit verbreitet. In Österreich leben bis zu 1,75 Millionen Menschen (das sind rund 20 % der Bevölkerung) mit Einschränkungen des Hörsinns. [1] Trotz dieser hohen Zahl an Betroffenen sind sowohl das Bewusstsein für Hörschwächen als auch eine entsprechende Vorsorge und Versorgung in Österreich lückenhaft. Eine aktuelle Umfrage zeigt [2]: Zwar haben 8 von 10 Österreichern schon einmal in ihrem Leben einen Hörtest gemacht. Meist jedoch nur im Rahmen des Führerschein-Gutachtens, das lediglich Teilaspekte des Hörvermögens abbildet und somit eine eingeschränkte Aussagekraft hat.
Viele Betroffene zögern ihr Gehör überprüfen zu lassen, da Hörverlust und das Tragen von Hörhilfen noch immer mit Vorurteilen verbunden sind. Spätes Abklären kann jedoch Folgen haben, denn eine Hörschwäche bedeutet weit mehr als das reine Verstehen. Er wirkt sich auf Kommunikation, soziale Teilhabe und Lebensqualität aus – von der Sprachentwicklung bei Kindern bis hin zu erhöhten Risiken für Demenz, Stürze und Vereinsamung im Alter.
NICHT NUR EIN ALTERSPROBLEM
Mit zunehmendem Alter lässt unser Gehörsinn nach. Hörverlust ist jedoch nicht nur eine Frage des Alters. Immer öfter sind auch Kinder und junge Menschen betroffen. „Hauptursachen für Hörprobleme in jüngerem Alter sind Lärmbelastung im Beruf oder laute Freizeitaktivitäten, intensives Gaming und regelmäßiges Musikhören über Kopfhörer bei hoher Lautstärke“, weiß Maximilian Schwabegger, Hörakustikmeister in Oberösterreich. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind 50 % der 12- bis 35-Jährigen von Hörverlust bedroht.
FRÜHERKENNUNG SCHÜTZT DAS GEHÖR
„Hörverlust kommt selten plötzlich“, so Schwabegger. „Meist entwickeln sich die Hörprobleme schleichend, sodass Betroffene sich zunächst daran gewöhnen. Erst wenn Gespräche anstrengend werden oder Angehörige und Freunde darauf aufmerksam machen, fällt die Hörminderung auf.“
Je früher Hörverlust erkannt wird, desto besser kann man gegensteuern und weiteren Hörschäden vorbeugen. Die WHO empfiehlt regelmäßige Hörtests, besonders für Menschen mit erhöhtem Risiko – zum Beispiel bei Lärmbelastung oder ab dem 60. Lebensjahr.
INITIATIVE „ÖSTERREICH HÖRT HIN“
Am diesjährigen „Welttag des Hörens“ am 3. März startet eine Initiative zur Früherkennung von Hörverlust. Dahinter steht die Firma OPTICON, die unter anderem rund 80 österreichische inhabergeführte Hörakustiker mit Dienstleistungen unterstützt. „Mit ‚Österreich hört hin‘ wollen wir das Bewusstsein für Hörgesundheit in der Bevölkerung stärken, Hemmschwellen abbauen und Menschen für einen Hörtest beim HNO-Arzt oder Akustiker motivieren“, beschreibt Geschäftsführer Martin Decker, MBA, MAS von OPTICON die Ziele der Initiative. „In einem ersten Schritt stellen wir Interessierten auf der Webseite scharfsinn2.at/oesterreich-hoert-hin umfassende Information und Services wie Online-Selbsttest, Hörverlust-Simulator sowie Experten-Finder, und unseren Partnerbetrieben Materialien wie Info-Folder zur Verfügung.“ Weitere Aktivitäten sind geplant.
SELBST-CHECK: HÖRMINDERUNG ERKENNEN
* Sie verstehen andere nur schwer, besonders in lauter Umgebung?
* Zuhören strengt an?
* Stellen Sie Fernseher, Radio und Handy lauter als früher?
* Andere sagen, Sie sprechen ungewöhnlich laut?
* Sie hören ein Klingeln, Summen oder Pfeifen im Ohr?
TREFFEN EIN ODER MEHRERE PUNKTE AUF SIE ZU? DANN IST ES ZEIT, GENAUER HINZUHÖREN.
Ein Hörtest beim Experten ist kostenlos, einfach und schnell.
FAZIT: Hörverlust ist ein relevantes Volksgesundheitsthema. Es braucht mehr Wissen, niederschwellige Informationsangebote und einfache, wohnortnahe Zugänge zur Früherkennung. Die Initiative „Österreich hört hin“ setzt genau hier an.
ÜBER DIE OPTICON HANDELS GMBH
Seit über 35 Jahren steht die OPTICON Handels GmbH als größter Dienstleister in Österreich an der Seite inhabergeführter Augenoptik- und Hörakustikbetriebe. Unter dem Motto „Gemeinsam einzigartig bleiben“ unterstützt das oberösterreichische Unternehmen mit Sitz in Wels seine über 240 Mitglieder in den Bereichen Einkauf, Marketing bis hin zu strategischen Fragen der Unternehmensführung. Ziel ist es, inhabergeführte Fachbetriebe zu stärken und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern – trotz der Herausforderungen durch große Filialisten und Discounter.
Mit der OPTICON Akademie gibt es zudem ein breites Angebot an Aus- und Weiterbildungen – zertifiziert mit dem Ö-Cert Gütesiegel für Erwachsenenbildung. Damit sorgt OPTICON für eine kontinuierliche Weiterentwicklung der österreichischen Optik- und Hörakustikbetriebe. OPTICON beschäftigt aktuell elf Mitarbeiter. Mehr auf https://www.opticon.co.at
1 Österreichischer Schwerhörigenbund │ 2 OPTICON-Umfrage: n = 1.024 Personen ab 18; Online-Erhebung, Dezember 2025
Opticon Handels GmbH
Josef Haider, MSc
Telefon: 0660/701 48 75
E-Mail: haider@opticon.co.at
Website: https://www.opticon.co.at/presse
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