more Vernissage setzte bewegendes Zeichen für mehr Bewusstsein bei Brustkrebs

Kunst, Medizin und persönliche Geschichten vereinen sich zu einem inspirierenden Abend zugunsten der PatientInnenorganisation Pink Paddling Austria.

ES WAREN NICHT NUR KUNSTWERKE, DIE AN DIESEM ABEND WIRKTEN. ES WAREN ANREGENDE GESPRÄCHE, BEDEUTENDE MOMENTE UND DAS SPÜRBARE GEFÜHL VON VERBUNDENHEIT. AM 26. FEBRUAR 2026 WURDE DAS PRIMÄRVERSORGUNGSZENTRUM MEDIZIN MARIAHILF ZUM ORT SCHÖNER BEGEGNUNGEN: DIE „MORE VERNISSAGE“ BRACHTE IM RAHMEN DER VON GILEAD SCIENCES ÖSTERREICH INITIIERTEN KAMPAGNE „MORE MOMENTE“ MEDIZIN, KUNST UND ENGAGEMENT ZUSAMMEN – UND SETZTE DAMIT, WENIGE TAGE VOR DEM INTERNATIONALEN TNBC-TAG AM 3. MÄRZ 2026, EIN BEWUSSTES UND STARKES ZEICHEN FÜR MEHR AUFMERKSAMKEIT RUND UM BRUSTKREBS, INSBESONDERE FÜR DIE OFT BESONDERS AGGRESSIVE FORM DES TRIPLE-NEGATIVEN BRUSTKREBS.

Bereits beim Eintreffen der Gäste wurde deutlich, dass dieser Abend mehr sein würde als eine reine Informationsveranstaltung. Die ausgestellten Werke basieren auf sehr persönlichen Momenten von Frauen mit teilweise metastasiertem Brustkrebs. Sie erzählen von Stärke und Angst, von Zweifel und Hoffnung – und von jenen Augenblicken, die selbst in einer schweren Lebensphase Kraft schenken und die wichtigen Momente im Leben aufzeigen. Zwischen Bildern, Gesprächen und fachlichen Impulsen entstand eine Atmosphäre, die gleichermaßen berührte wie informierte.

Zum Auftakt betonte Dr.in Fabienne Lamel, Ärztliche Leiterin von Medizin Mariahilf, wie entscheidend eine ganzheitliche Begleitung für Patientinnen ist. Gerade bei einer Erkrankung wie Brustkrebs brauche es neben moderner Medizin auch Orientierung, Zuhören und kontinuierliche Betreuung. Als Primärversorgungszentrum verstehe man sich als langfristige Partnerin an der Seite der Patientinnen – von der Vorsorge über die Therapie bis in die Nachsorge. Damit setzte sie den Rahmen für einen Abend, an dem nicht nur über die Krankheit Brustkrebs, sondern auch über Begleitung und Lebensqualität gesprochen wurde.

Im Anschluss ordnete Prim. Dr. Arik Galid die medizinische Dimension ein. Brustkrebs sei eine komplexe Erkrankung mit sehr unterschiedlichen Verlaufsformen, erklärte er, insbesondere die triple-negative Form stellt Betroffene vor große Herausforderungen. Umso wichtiger sei es, fundiert zu informieren und Bewusstsein zu schaffen, denn Wissen ermögliche es Patientinnen, ihren Weg selbstbestimmt mitzugestalten. Aufklärung sei daher ein zentraler Bestandteil moderner Onkologie Versorgung.

Durch den Abend führte Univ. Prof. Dr. Christian Singer, der als erfahrener Experte die Bedeutung der Lebensqualität in den Mittelpunkt stellte. Moderne Krebstherapie bedeute heute weit mehr als die reine Wirksamkeit einer Behandlung, betonte er. Entscheidend sei es, Lebensqualität zu erhalten, Hoffnung zu stärken und Patientinnen als ganze Menschen mit ihren individuellen Bedürfnissen wahrzunehmen.

Das ist auch der Brückenschlag zur Kampagne „more Momente“: Sie macht sichtbar, was im medizinischen Alltag zunehmend an Bedeutung gewinnt – die persönlichen und zugleich kraftvollen Momente. Die Initiative wurde von Gilead Sciences Österreich ins Leben gerufen und verbindet medizinische Information mit künstlerischer Sensibilisierung.

Einen besonders emotionalen Höhepunkt bildete das Gespräch zwischen der Künstlerin Barbara Wallner, selbst ehemalige Betroffene, und Mag.a Claudia Altmann-Pospischek, die ihre Erfahrungen aus Patientinnensicht teilte. In jedem Werk stecke ein sehr persönlicher Moment, erklärte Wallner. Kunst könne Gefühle ausdrücken, für die Worte oft nicht ausreichten – sie schaffe Nähe und ermögliche Verständnis. Altmann-Pospischek wiederum reflektierte ihre Geschichte, die von Barbara Wallner im Kunstwerk „more Celebration of Life“ verarbeitet wurde: „‚Sie haben Krebs‘ – das sind wohl die drei schwersten Worte, die man hören kann. Und doch lebe ich heute seit über zwölf Jahren mit metastasiertem Brustkrebs – in einem ständigen Balanceakt zwischen Hoffnung und Angst. Das Bild schenkt mir einen Moment zurück, den mir die Krankheit genommen hat – als leuchtende Zirkusprinzessin. Genau das sind für mich, more Momente: Augenblicke, die bleiben, Kraft geben und zeigen, dass Leben trotz allem gefeiert werden darf.“ Die Verbindung von künstlerischem Ausdruck und persönlicher Geschichte verlieh dem Abend eine besondere Intensität, die bei vielen Gästen noch lange nachwirkte.

Dass Bewusstsein auch konkrete Unterstützung bedeutet, zeigte sich im karitativen Aspekt der Veranstaltung: Der Erlös aus dem Verkauf der Kunstwerke kommt dem gemeinnützigen Verein Pink Paddling Austria zugute. Vorgestellt wurde der Verein von seiner Präsidentin Mag.a Julia Glocker, die die Initiative Vienna Pink Dragons präsentierte – das erste Pink-Paddling-Team Österreichs.

Bei den Vienna Pink Dragons paddeln Frauen, die eine gemeinsame Erfahrung verbindet: Brustkrebs. Seite an Seite im Drachenboot finden sie ihren Rhythmus und entdecken neue Kraft, Lebensfreude und Zusammenhalt. Nicht der sportliche Wettkampf steht im Vordergrund, sondern das Miteinander – das gegenseitige Stärken auf körperlicher, seelischer und emotionaler Ebene. „Im Boot sitzen wir alle im gleichen Takt. Wir erleben, dass nach einer Diagnose nicht Stillstand folgt, sondern ein neuer Weg beginnen kann – voller Mut, Gemeinschaft und manchmal sogar Abenteuer“, so Glocker. Mit jeder Ausfahrt setze das Team ein sichtbares Zeichen dafür, dass Lebensfreude, Zusammenhalt und Zuversicht auch nach einer Brustkrebserkrankung möglich sind.
Die more Vernissage machte deutlich, dass Aufklärung dann besonders wirksam ist, wenn sie Menschen emotional erreicht. Durch das Zusammenspiel aus medizinischer Expertise, künstlerischem Ausdruck und persönlicher Offenheit entstand ein Abend, der berührte, informierte und inspirierte – ganz im Sinne der Kampagne „more Momente“, die Bewusstsein schaffen und Betroffene stärken möchte.

Gilead Sciences GesmbH
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