FCG-Pensionist:innen: Gesundheitsversorgung darf nicht an Landesgrenzen scheitern!

Die FCG-Pensionist:innen nehmen die aktuelle Diskussion über den Zugang zu planbaren medizinischen Eingriffen für Patient:innen aus Niederösterreich in Wiener Spitälern mit Betroffenheit zur Kenntnis.

Im Mittelpunkt der Überlegungen steht die Situation älterer Menschen, die auf eine kontinuierliche und verlässliche medizinische Betreuung angewiesen sind. Viele von ihnen haben über Jahrzehnte hinweg in Wien gearbeitet, ihre medizinische Versorgung dort aufgebaut und erwarten sich auch im Pensionsalter Planungssicherheit und Kontinuität.

Es wird ausdrücklich festgehalten, dass die Akut- und Notfallversorgung weiterhin gewährleistet ist. Die derzeitige Diskussion betrifft planbare Eingriffe, etwa im orthopädischen oder augenmedizinischen Bereich, die jedoch gerade für ältere Menschen eine wesentliche Bedeutung für Mobilität und Lebensqualität haben.

Aus Sicht der FCG-Pensionist:innen besteht Klärungsbedarf hinsichtlich der praktischen Auswirkungen der aktuellen Vorgangsweise sowie der Frage, ob und in welcher Form unterschiedliche Patienten – etwa mit oder ohne Zusatzversicherung – davon betroffen sind. Transparenz in diesem Zusammenhang ist wichtig, um Vertrauen in das öffentliche Gesundheitssystem zu erhalten.

Die FCG-Pensionist:innen sprechen sich für einen sachlichen Dialog zwischen den beteiligten Gebietskörperschaften aus und regen an, gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln, die sowohl organisatorischen als auch finanziellen Rahmenbedingungen Rechnung tragen und zugleich die Bedürfnisse älterer Menschen berücksichtigen.

Fraktion Christlicher Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter
Mag. Denis Strieder, BA
Pressereferent
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