FW-Langthaler: Energiekrise spitzt sich dramatisch zu, Regierung braucht Antworten!

Nahost-Eskalation bedroht den Standort – Sanktionen und teures LNG führen Österreich in die Sackgasse!

Die geopolitische Eskalation im Nahen Osten verschärft die ohnehin angespannte Energiesituation dramatisch. Steigende Ölpreise, mögliche Unterbrechungen von Flüssiggaslieferungen und eine potenzielle Blockade zentraler Handelsrouten wie der Straße von Hormus stellen ein massives Risiko für den österreichischen Wirtschaftsstandort dar.

Für die Freiheitliche Wirtschaft ist klar: Die Bundesregierung muss die möglichen wirtschaftlichen Auswirkungen auf Betriebe und Industrie rasch offen analysieren, bewerten und konkrete Vorsorgemaßnahmen setzen. Bereits die Russland-Sanktionen und der Verzicht auf günstiges Pipeline-Gas haben die Energiepreise für Österreich explodieren lassen und damit auch die Kosten für die Wirtschaft. Nun droht bei neuen Engpässen die nächste Preiswelle, insbesondere beim vielfach teureren LNG-Gas, etwa aus Katar.

Österreichs Unternehmen stehen unter enormem Kostendruck. Pleiten, Produktionsverlagerungen, Investitionsstopp und steigende Insolvenzgefahr sind reale Szenarien, wenn Energie weiter verteuert oder knapp wird. Während andere Länder wie Ungarn und die Slowakei pragmatisch handeln und weiterhin auf russisches Gas setzen, hält die Bundesregierung an einem ideologischen Kurs fest, der den Standort schlichtweg schwächt.

Die Freiheitliche Wirtschaft fordert daher eine sofortige energiepolitische Neubewertung: Versorgungssicherheit, Leistbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit müssen oberste Priorität haben. Österreich darf nicht länger die Zeche für eine Außenpolitik zahlen, die mit Sanktionen und Symbolpolitik Energie verteuert und unseren Standort schwächt.

FW-Generalsekretär Reinhard Langthaler dazu: „Unsere Betriebe brauchen verlässliche und leistbare Energie. Wer günstige Bezugsquellen aus ideologischer Symbolpolitik kappt und sich gleichzeitig von teurem LNG abhängig macht, gefährdet Arbeitsplätze und Wohlstand. Jetzt sind Pragmatismus, Versorgungssicherheit und eine Politik der Deeskalation im österreichischen Interesse gefragt!“

Freiheitliche Wirtschaft
E-Mail: office@fw.at
Website: https://www.fw.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender