
Asbest in Ostösterreich: Greenpeace und Umwelttoxikologe warnen vor hoher Asbestfaser-Belastung im Frühling und Sommer
Umweltschutzorganisation kritisiert „Richtwert” der Taskforce als unwissenschaftlich – fordert Sofortmaßnahmen statt Verlagerung des Problems
Greenpeace warnt angesichts des trockenen, warmen Frühlingswetters vor einer gefährlichen Asbestfaser-Belastung in der Luft in Ostösterreich. In einem Hintergrundgespräch mit dem renommierten Umwelttoxikologen Dr. Norbert Weis forderte die Umweltschutzorganisation erneut Sofortmaßnahmen zum Schutz der Bevölkerung. Die Luftmessungen der Taskforce zeigten beim Krankenhaus Oberwart trotz kaltem und nassem Winterwetter durchschnittlich 830 Asbestfasern pro Kubikmeter in der Außenluft. Für Asbestexperten Dr. Weis sind die Luftmessungen unter diesen Bedingungen nicht allgemein aussagekräftig. Greenpeace kritisiert die Intransparenz der Taskforce und fordert die vollständige Veröffentlichung aller Messdaten. Bei einem Lokalaugenschein stellte Greenpeace fest, dass nach wie vor große Mengen an asbesthaltigem Feinschotter unmittelbar vor der Klinik Oberwart liegen.
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