
FW-Langthaler: Teuerung frisst Kaufkraft – Lebensmittelpreise dürfen nicht zur Dauerbelastung werden!
Energie-, Logistik- und Abgabenlast treiben Kostenkette – Bundesregierung muss Preise stabilisieren statt neue Belastungen zu diskutieren!
Die jüngsten Inflationsdaten zeigen zwar insgesamt eine Entspannung – doch bei Lebensmitteln bleibt der Druck für Haushalte und Betriebe spürbar. Laut Statistik Austria lag die Inflation im Jänner 2026 bei 2,0 %, während Nahrungsmittel, Tabak und Alkohol weiterhin merklich teurer wurden.
Für viele Betriebe – vom Nahversorger über Gastronomie bis zur Lebensmittelverarbeitung – bedeutet das: Höhere Einkaufspreise und steigende Betriebskosten treffen auf eine Bevölkerung, die diese Preissteigerungen zunehmend nicht mehr stemmen kann. Margen geraten unter Druck, Investitionen werden verschoben und regionale Wertschöpfung wird geschwächt.
Zusätzlich droht neuer Kostendruck über die Energie- und Transportseite: Der aktuelle Bericht zur geopolitischen Eskalation zeigt, dass steigende Öl-, Gas- und Treibstoffpreise die Teuerung wieder anheizen können und damit auch die Lebensmittelpreise entlang der gesamten Lieferkette.
Die Freiheitliche Wirtschaft fordert daher konkrete, rasch wirksame Schritte zur Stabilisierung der Lebensmittelpreise:
* Abgaben- und Steuerentlastung dort, wo es die Kostenkette direkt senkt (Energie/Transport, betriebliche Nebenkosten).
* Bürokratieabbau statt Gold-Plating entlang der Liefer- und Produktionskette, damit Regulierung nicht weiter als Preistreiber wirkt.
* Standortpartnerschaft für Versorgungssicherheit: heimische Produktion stärken, regionale Lieferketten erleichtern, Genehmigungen beschleunigen.
* Preistransparenz & fairer Wettbewerb: wirksame Kontrolle gegen Missbrauch von Marktmacht – ohne planwirtschaftliche Eingriffe.
„Wenn die Bundesregierung Preisstabilität ernst nimmt, muss sie die Kostentreiber Energie, Abgaben und Bürokratie an der Wurzel packen – sonst bleibt die Teuerung bei Lebensmitteln eine Dauerbelastung für Familien und Betriebe“, so FW-Generalsekretär Reinhard Langthaler abschließend.
Freiheitliche Wirtschaft
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