Greenpeace-Test: SHEIN verkauft Jacken mit gefährlichen Chemikalien nun unter neuen Artikelnummern

Neun von elf getesteten Jacken weiterhin über Grenzwert von Ewigkeitsgiften – SHEIN-Konsument:innen gelten rechtlich als Importeur:innen und sind haftbar

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace warnt: Nur wenige Wochen nach einem ersten Skandal-Test verkauft SHEIN erneut dieselben oder nahezu identischen Produkte mit gefährlichen und teils verbotenen Chemikalien. Ein Nachtest zeigt: 81 Prozent der wieder bestellten Artikel brechen erneut EU-Grenzwerte. Überschreitungen gab es vor allem bei PFAS, Phthalaten und den Schwermetallen Cadmium und Blei, Besonders betroffen sind auch Jacken mit PFAS, sogenannten „Ewigkeitsgiften“ – eine davon sogar mehr als 3.000-fach über dem Grenzwert. Da SHEIN als Marktplatz organisiert ist, gelten Konsument:innen rechtlich oft als Importeur:innen und sind so selbst für die Einhaltung der EU-Regeln verantwortlich und machen sich schlimmstenfalls strafbar. Greenpeace fordert die Bundesregierung auf, Konzerne wie SHEIN stärker in die Verantwortung zu nehmen und PFAS zu verbieten.

Madeleine Drescher
Konsumexpertin
Greenpeace Österreich
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E-Mail: madeleine.drescher@greenpeace.org

Magnus Reinel
Pressesprecher
Greenpeace Österreich
Tel.: + 43 664 8817 2210
E-Mail: magnus.reinel@greenpeace.org

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