Körperliche Aktivität in Therapie psychischer Erkrankungen integrieren

Wissenschafter:innen fordern Bewegung als festen Bestandteil der Behandlung

MENSCHEN MIT PSYCHISCHEN ERKRANKUNGEN WIE SCHIZOPHRENIE, DEPRESSION ODER BIPOLARER STÖRUNG STERBEN IM DURCHSCHNITT ZEHN BIS 20 JAHRE FRÜHER ALS DIE ALLGEMEINBEVÖLKERUNG. HAUPTURSACHEN DAFÜR SIND HERZ-KREISLAUF- UND STOFFWECHSELERKRANKUNGEN, DIE DURCH BEWEGUNGSMANGEL AUSGELÖST ODER GEFÖRDERT WERDEN. NUN FORDERT EIN INTERNATIONALES WISSENSCHAFTLICHES TEAM UNTER LEITUNG DER MEDUNI WIEN, DASS KÖRPERLICHE AKTIVITÄT ALS FESTER BESTANDTEIL DER PSYCHIATRISCHEN BEHANDLUNG VERSTANDEN WIRD, UND BESCHREIBT ZUDEM KONKRETE SCHRITTE, WIE DIE INTEGRATION IN DER PRAXIS GELINGEN KANN. DIE ÜBERSICHTSARBEIT IST AKTUELL IM RENOMMIERTEN FACHMAGAZIN JAMA PSYCHIATRY ERSCHIENEN.

In der von Brendon Stubbs (Comprehensive Centre for Clinical Neurosciences and Mental Health und Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Medizinischen Universität Wien) geleiteten wissenschaftlichen Publikation werden Ergebnisse aus mehreren Hundert Studien und Meta-Analysen mit teilweise mehr als 10.000 teilnehmenden Patient:innen zusammengefasst. Die Wissenschafter:innen kommen zu dem Schluss, dass strukturierte Bewegung Verbesserungen bei Depressionen, psychotischen Symptomen, kognitiver Leistungsfähigkeit, Lebensqualität und kardiometabolischer Gesundheit bewirkt – dennoch ist eine systematische Integration in die psychiatrische Versorgung selten.
BEWEGUNGSMANGEL ALS SYMPTOM UND RISIKOFAKTOR

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