Zum Internationalen Frauentag: Geschlechtergerechtigkeit muss endlich ins Universitätsgesetz – IT:U verankert Gleichstellung strukturell

Anlässlich des Internationalen Frauentags zeigt die IT:U, wie Gleichstellung nicht bei Absichtserklärungen stehen bleibt, sondern verbindlich in Strukturen verankert werden kann.

DER INTERNATIONALE FRAUENTAG ERINNERT JEDES JAHR AN FORTSCHRITTE – UND AN STRUKTURELLE DEFIZITE. IN TECHNISCHEN HOCHSCHULEN IST DIE LAGE SEIT JAHREN BEKANNT: TROTZ WACHSENDER ABSOLVENTINNENZAHLEN LIEGT DER ANTEIL VON PROFESSORINNEN IN ÖSTERREICH VIELERORTS WEITERHIN DEUTLICH UNTER 20 PROZENT.

Die IT:U nimmt den Internationalen Frauentag zum Anlass, eine andere Perspektive vorzuschlagen. Nicht fehlendes Talent ist das Problem – sondern die institutionellen Rahmenbedingungen, unter denen Karrieren entschieden werden.

Mit Stand März 2026 liegt der Anteil von Frauen unter den Professuren an der IT:U bei 35 Prozent – im Dezember waren es noch 26 Prozent. Auf PhD-Ebene beträgt der Frauenanteil 47 Prozent. Auch im Masterstudium Interdisziplinäre Computerwissenschaften starteten im letzten Winter-Semester bereits 39 Prozent Frauen, im aktuellen Semester sogar mehr als die Hälfte. Diese Zahlen widersprechen der verbreiteten Annahme, es fehle an qualifizierten Kandidatinnen.

GLEICHSTELLUNG ALS INSTITUTIONELLE VERANTWORTUNG

Der Unterschied liegt in der institutionellen Architektur. Als Universität mit eigener gesetzlicher Grundlage hat die IT:U Gleichstellung direkt im Universitätsrecht verankert. Das neu gegründete First Committee on Equality and Women’s Advancement (FCEWA) verfügt über klar definierte Mitwirkungs- und Interventionsrechte in Berufungsverfahren und strukturellen Prozessen.

_„Alleine bis Juni 2026 haben wir vier weitere Professorinnen, die wir andocken werden“_, sagt die Vorsitzende des Committees Sonja Rattay. „Gleichstellung darf nicht vom Zufall oder vom Engagement einzelner abhängen. Sie muss strukturell abgesichert sein.“

STRUKTUREN STATT SYMBOLPOLITIK AM WELTFRAUENTAG

Für die IT:U bedeutet der Internationale Frauentag daher mehr als ein symbolisches Signal. Entscheidend ist, ob Gleichstellung verbindlich geregelt ist – oder lediglich als Ziel formuliert wird. Wenn Gleichstellung nicht in Verfahren und Entscheidungslogiken verankert ist, bleibt sie abhängig vom jeweiligen Moment.

Mit diesem Ansatz positioniert sich die IT:U als Reformuniversität in Österreich: Gleichstellung wird nicht als Zusatzprojekt verstanden, sondern als Teil der institutionellen Verantwortung, die tief in allen Bereichen der IT:U verankert wird.

Interdisciplinary Transformation University (IT:U)
Dr. Daniel Cracau
Telefon: +43 676 / 85 13 07 360
E-Mail: daniel.cracau@it-u.at

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