AUGE/UG: 8 März Internationaler Frauentag

Ein Tag des Kampfes, nicht des Feierns!

Der Internationale Frauentag sollte ein Tag der Gleichberechtigung sein, doch die Realität zeigt, dass es noch immer viel zu tun gibt. Die AUGE/UG fordert seit Jahren konkrete Maßnahmen zur Beseitigung der Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern – insbesondere in der Arbeitswelt.

LOHNUNGLEICHHEIT ENDLICH BESEITIGEN!

Noch immer verdienen Frauen im Durchschnitt weniger als Männer. Es braucht endlich sinnvolle Maßnahmen zur Anhebung der Löhne und zur Schaffung fairer Arbeitsbedingungen. Auch unbezahlte Arbeit, wie Familien- und Care-Arbeit, muss gesellschaftlich anerkannt und aufgewertet werden.

VERSICHERUNGSLÜCKEN SCHLIESSEN!

Fehlende Versicherungsmonate, die durch Familien- und Betreuungsarbeit entstehen, müssen angerechnet werden. Frauen dürfen nicht weiterhin das Risiko einer finanziellen Benachteiligung im Alter tragen.

RÜCKSCHRITTE IN DER ARBEITSMARKTPOLITIK

Im neuen Regierungsprogramm sehen wir keine wesentlichen Fortschritte für Frauen. Stattdessen erleben wir mehr Druck und weniger Rechte. Besonders die Abschaffung der Bildungskarenz stellt einen massiven Rückschritt dar – insbesondere für Frauen, die nach der Karenz oft mangels Betreuungsangeboten auf diese Möglichkeit angewiesen waren.

CARE-ARBEIT BLEIBT UNSICHTBAR

Trotz schöner Worte bleibt Care-Arbeit im Regierungsprogramm weitgehend unbeachtet. Eine echte Anerkennung und Integration dieser essenziellen gesellschaftlichen Leistung in die Bewertung von Arbeit und Einkommen fehlt völlig.

DIE AUGE/UG APPELLIERT AN DIE REGIERUNG, FRAUEN NICHT ZU VERGESSEN UND ENDLICH MASSNAHMEN ZU SETZEN, DIE TATSÄCHLICHE GLEICHBERECHTIGUNG ERMÖGLICHEN!

AUGE/UG – Alternative, Grüne und Unabhängige Gewerkschafter*innen
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