
FPÖ – Nittmann zum Weltfrauentag: Echte Frauenpolitik statt ideologischer Symbolpolitik
Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März fordert die Wiener FPÖ-Stadträtin Ulrike Nittmann Frauenpolitik wieder stärker in den Mittelpunkt politischer Entscheidungen zu rücken: „Gerade am Weltfrauentag wird deutlich: Echte Frauenpolitik ist heute wichtiger denn je. Frauenpolitik darf nicht zur Nebensache werden und auch nicht in ideologischer Genderpolitik untergehen.“
Frauen sind über den gesamten Lebensverlauf hinweg häufig finanziell benachteiligt. „Laut Caritas ist in Österreich jede dritte Frau ohne das Einkommen anderer Haushaltsmitglieder armutsgefährdet. Auch in der Arbeitswelt ist die Gleichstellung von Mann und Frau viel diskutiert, aber in weiten Bereichen noch nicht umgesetzt. All das zeigt deutlich, dass finanzielle Unabhängigkeit und faire Chancen im Berufsleben zentrale frauenpolitische Themen bleiben müssen“, so Nittmann.
Zwtl.: Gewalt gegen Frauen konsequent bekämpfen
Zugleich verweist die FPÖ-Stadträtin auf die anhaltend hohe Gewaltbetroffenheit von Frauen. „Im letzten Jahr gab es 25 Femizide, zudem erlebt etwa jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens körperliche oder sexuelle Gewalt. Der Schutz von Frauen muss daher oberste Priorität haben!“
Mit Sorge beobachte sie zudem eine Veränderung der Gewaltdelikte. „Immer häufiger hören wir von Ehrenmorden, familiärem Zwang oder sogenannten Sittenwächtern, die Freiheit und Selbstbestimmung von Frauen kontrollieren wollen. Solche Entwicklungen gefährden die hart erkämpften Errungenschaften der Gleichberechtigung.“
Besonders kritisch sieht Nittmann das Wiederaufleben archaischer Frauenbilder. „Importierte Gewalt und Weltbilder, in denen Frauen als Menschen zweiter Klasse betrachtet werden, dürfen in unserer Gesellschaft keinen Platz haben. Unsere Werte der Gleichberechtigung müssen konsequent verteidigt werden.“
Zugleich übt sie Kritik an politischen Entwicklungen, die ihrer Ansicht nach zentrale Fragen der Frauenpolitik relativieren. „Wenn manche politischen Strömungen sogar das Frau-Sein selbst zur Disposition stellen, stellt sich eine grundlegende Frage: Wie soll Politik für Frauen funktionieren, wenn nicht mehr klar ist, was eine Frau ist?“
Zwtl.: Frauen sind keine Minderheit
Frauen stellten über 50 Prozent der Bevölkerung und sind daher keine Minderheit. Sie brauchen keinen Minderheitenschutz, sondern eine bewusste und gezielte Stärkung ihrer Rechte, ihrer Sicherheit und ihrer wirtschaftlichen Unabhängigkeit.“
Für die Freiheitlichen bedeute eine konsequente Frauenpolitik vor allem mehr Sicherheit im öffentlichen Raum, ein entschiedenes Vorgehen gegen Gewalt an Frauen, bessere Rahmenbedingungen für arbeitende Mütter sowie eine stärkere Unterstützung von Familien.
„Der Weltfrauentag darf kein Tag der Symbolpolitik sein. Er muss ein Auftrag sein, Frauenpolitik wieder ernst zu nehmen und konkrete Maßnahmen umzusetzen“, so Nittmann abschließend.
Klub der Wiener Freiheitlichen
Telefon: 01/4000-81769
E-Mail: presse@fpoe-wien.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender