
DPU-Symposium: Medizin, Gesellschaft und Kultur in Kriegszeiten
Internationale Experten diskutieren von 15.–16. April an der DPU neue medizinische, psychosoziale und kulturelle Ansätze zur Bewältigung der psychischen Folgen des Ukraine-Krieges.
Die Heracles-Hebe-Stiftung der Danube Private University in Kooperation mit den ukrainischen Partneruniversitäten und der Ludwig-Boltzmann-Gesellschaft bringt internationale Experten zusammen, um sich mit einer der drängendsten Herausforderungen unserer Zeit zu befassen: den psychologischen und sozialen Folgen bewaffneter Konflikte. Im Zentrum steht der Krieg in der Ukraine, ein Krieg in Europa, der nachbarschaftliche Hilfe bedingt.
Ein erstes Symposium findet vom 15. bis 16. April 2026 im Sinne eines wissenschaftlichen Austausches im Athenäum der Danube Private University in Unterloiben (Wachau) statt und untersucht, wie Medizin, Psychologie, Kultur und Gesellschaft zum Verständnis und zur Überwindung von Kriegstraumata beitragen können.
AKTUELLE ANSÄTZE ZUR TRAUMABEHANDLUNG
Das Programm umfasst Beiträge von führenden Wissenschaftlern und Praktikern aus Österreich und der Ukraine, darunter Experten der Staatlichen Medizinischen Universität Poltawa und der Ludwig-Boltzmann-Institute. Gemeinsam untersuchen sie die Auswirkungen des Krieges auf Zivilisten und Veteranen, aktuelle Ansätze zur Traumabehandlung und Rehabilitation sowie die Rolle des kulturellen Ausdrucks bei der Förderung der Resilienz.
In den Einführungsvorträgen wird die Bedeutung von Kunst und Literatur als Formen des Widerstands und der Zeitzeugenschaft hervorgehoben, während medizinische Experten Einblicke in die psychische Gesundheitsversorgung in Kriegszeiten und die Entwicklung psychosozialer Unterstützungssysteme geben. Weitere Vorträge befassen sich mit innovativen therapeutischen Ansätzen zur Behandlung von posttraumatischen Belastungsstörungen, der Wiedereingliederung von Veteranen in das zivile Leben und internationalen Standards für die Traumaversorgung.
Durch die Förderung des Dialogs zwischen Forschern, Klinikern und Kulturschaffenden unterstreicht das Symposium die Notwendigkeit interdisziplinärer Zusammenarbeit und internationaler Solidarität bei der Bewältigung der menschlichen Folgen von Kriegen.
Die Veranstaltung bietet auch Gelegenheit zum Networking und kulturellen Austausch und gipfelt in einem Konzert, das die Rolle von Musik und Kunst im Heilungs- und Reflexionsprozess widerspiegelt.
Mit dieser Initiative bekräftigen die Heracles-Hebe-Stiftung und die Danube Private University ihr Engagement für die Förderung der psychischen und sozialen Gesundheit, die Unterstützung der internationalen Zusammenarbeit und die Förderung von Forschung und Praxis im Bereich Trauma und Genesung mit dem festen Willen, vielen, vor allem auch jungen Menschen, die durch den Krieg in ihrer mentalen und sozialen Gesundheit geschädigt wurden, wieder Wohlbefinden zu vermitteln als Kraftquelle für das zukünftige Leben und den Wideraufbau zerstörter Strukturen.
KONTINUIERLICHE ZUSAMMENARBEIT ZUR REHABILITATION
Dr. h. c. Karl Habsburg als Ehrenpräsident der Heracles-Hebe-Stiftung der DPU und Prof. h. c. Marga B. Wagner-Pischel, die Gründerin und Vorstandsvorsitzende der Heracles-Hebe-Stiftung der DPU sowie Präsidentin und CEO der Danube Private University, sind voller Zuversicht für dieses Vorhaben, das sicherlich große Anerkennung und Wertschätzung auch in der Öffentlichkeit bewirkt und von vielen weiteren Persönlichkeiten aus der österreichischen Wirtschaft Unterstützung erfährt, denen die Ukraine und die Gesundheit der vom Krieg geschädigten Menschen in besonderer Form am Herzen liegt. Zahlreiche Ärzte und Zahnärzte aus Österreich haben bereits finanzielle Mittel für dieses Vorhaben eingebracht, das eine kontinuierliche Zusammenarbeit zur Rehabilitation seelisch verletzter Menschen, auch jener der zivilen Einsatzkräfte, Feuerwehren sowie Rettungs- und Bergekräfte, anstrebt.
Für weitere Informationen kontaktieren Interessierte bitte:
_Prof. h. c. M. B. Wagner-Pischel _
Rückfragen für die Presse
Danube Private University
Mag. Carolin Rosmann
Öffentlichkeitsarbeit & Wissenschaftskommunikation
Telefon: 0676/842 419 445
E-Mail: carolin.rosmann@dp-uni.ac.at
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