„Eco“: Iranische Schlupflöcher – wie Sanktionen über Österreich umgangen werden

Am 12. März um 22.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON

Dieter Bornemann präsentiert das ORF-Wirtschaftsmagazin „Eco“ am Donnerstag, dem 12. März 2026, um 22.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON mit folgenden Beiträgen:

Iranische Schlupflöcher – wie Sanktionen über Österreich umgangen werden

Der oberste Führer im Iran heißt weiterhin Khamenei. Mojtaba Khamenei, der 56-jährige Sohn von Ali Khamenei, wurde Anfang der Woche offiziell bestätigt. Eine Entscheidung mit Ansage: geht es nach den Machthabern in Teheran, wird es keinen Regimewechsel geben. Seit mehr als 40 Jahren ist der Iran mit Wirtschaftssanktionen belegt. Viele Menschen haben in dieser Zeit Schlupfwege gefunden, die sie nach wie vor verwenden, um überhaupt Handel treiben zu können. Aber auch die Machthaber rund um den neuen Führer nutzen Schleichwege, um Geld aus dem Land zu bekommen und Visa für Regimetreue zu beschaffen – und diese Spuren führen bis nach Österreich. Bericht: Hans Hrabal, Lisa Lind

Transparenz am Teller – warum die Gastronomie die Herkunftskennzeichnung fürchtet

Nach jahrzehntelangen Verhandlungen war es vor zwei Monaten so weit: Die Mercosur-Staaten aus Südamerika und die EU einigten sich auf ein Freihandelsabkommen. In der heimischen Landwirtschaft wächst seitdem die Sorge vor der Konkurrenz aus Südamerika, denn künftig könnte damit noch mehr ausländisches Fleisch auf den Tellern landen – vor allem in der Gastronomie. Viele Landwirte und Landwirtinnen fordern deshalb einmal mehr eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung in Restaurants. Seitens der Gastronomie bremst man und warnt vor ausufernder Bürokratie. Ist die Furcht vor dem Verwaltungsaufwand tatsächlich der Grund für die Blockade oder haben auch die Gastronominnen und Gastronomen vorrangig Sorge um ihren Profit? Bericht: Matthias Linke

Preis des Erfolgs – Irland als Profiteur der Tech-Riesen

Der keltische Tiger – diesen Namen hat sich das wirtschaftliche Wunderland Irland erneut verdient. Die meisten EU-Länder können von einem Wirtschaftswachstum von über zehn Prozent im vergangenen Jahr nur träumen. Internationale Tech-Konzerne und ihre Europazentralen in Dublin sind hauptverantwortlich für das hohe Wachstum. Dass sie ihre Europa-Profite meist in Irland versteuern, bringt dort sprudelnde Steuereinnahmen, während andere EU-Länder meist durch die Finger schauen. Dabei hat Irland auf Druck von OECD und EU inzwischen einige der größten Steuerschlupflöcher geschlossen. Doch Dublins Wirtschaftswunder hat auch Schattenseiten. Bericht: ORF-Korrespondent Jörg Winter

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender

This website stores cookies on your computer. These cookies are used to provide a more personalized experience and to track your whereabouts around our website in compliance with the European General Data Protection Regulation. If you decide to to opt-out of any future tracking, a cookie will be setup in your browser to remember this choice for one year.

Accept or Deny