
Elian: Laptop-Manipulation auch von IT-Experten bestätigt!
Drängende Fragen zum Umgang mit Pilnacek-Laptop: Technische Eingriffe nach dem Tod dokumentiert
Im Zuge der heutigen Sitzung des Pilnacek-Untersuchungsausschusses bestätige der zuständige IT-Techniker der Justiz mehrfache Eingriffe auf den Laptop von Christian Pilnacek. “Zwischen dessen Tod und der Übergabe des Gerätes an die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft wurden von mehreren Personen unterschiedliche Manipulationen durchgeführt”, so ÖVP-Fraktionsmitglied Thomas Elian. Während der rund sechsmonatigen Reise des Laptops gibt es forensische Belege für unterschiedliche Aktivitäten. Aus den vorliegenden IT-Berichten geht hervor, dass dabei mehrfach auf den Laptop und die dazugehörigen Datensicherungen zugegriffen wurde. Das Gerät wurde demnach nicht für eine Übergabe an die Behörden gesichert und verwahrt, sondern in Betrieb genommen; Daten wurden gelesen, gelöscht, ergänzt oder verändert sowie Passwörter extrahiert. Damit ist dokumentiert, dass nach dem Todeszeitpunkt technische Eingriffe am System stattgefunden haben.
“Wenn ein potenzielles Beweismittel in dieser Form genutzt wird, ist dieses erstens unbrauchbar und zweitens muss man sich schon die Frage nach der Motivation dieser Personen stellen”, erklärt Elian. Vor diesem Hintergrund sei es aus Sicht von Elian zulässig, im Zusammenhang mit dem Gerät von “Aktionen eines fragwürdigen Netzwerks” zu sprechen, dessen individuelle oder gar gemeinsame Motivation unklar erscheint. “Wir werden aber morgen bereits die Gelegenheit haben, eine Person aus diesem Kreis zu seinen Beweggründen zu befragen”, so Elian. (Schluss)
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