
NÖVOG: Pilotprojekt „Weinviertel West“ schreitet voran
LH-Stv. Landbauer: Unser Ziel ist es, das beste Angebot und die höchste Qualität für die Fahrgäste umzusetzen
Die Umsetzung des NÖVOG-Pilotprojekts „Weinviertel West“ schreitet weiter voran, der öffentliche Verkehr der Region wird nach dem „leopoldi-Prinzip“ der NÖVOG neu organisiert: LEOpoldi Busse und leoPOLDI Anrufsammeltaxis werden gemeinsam mit den vorhandenen Bahnen ein integriertes Gesamtangebot bilden, das die Stärken des Linienverkehrs mit jenen der flexiblen Anrufsammeltaxis kombinieren. Im Rahmen einer Online-Veranstaltung wurden am 9. März Gemeindevertreter umfassend über das Projekt informiert. „Unser Ziel ist es, das beste Angebot und die höchste Qualität für die Fahrgäste umzusetzen. Ein erfolgreicher öffentlicher Verkehr muss pünktlich und verlässlich sein, nicht weniger haben sich unsere Pendler, Schüler, Familien und Senioren verdient“, so NÖ Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer.
Im westlichen Weinviertel wird der klassische öffentliche Linienverkehr neu gestaltet und mit flexiblen Formen des öffentlichen Verkehrs kombiniert. Insgesamt ergibt sich dadurch ein modernes, integriertes Gesamtangebot:
Bahnlinien stellen gemeinsam mit den leopoldi Regionalbussen der NÖVOG die „Hauptschlagadern“ im öffentlichen Verkehr dar. Sie befördern auf stark nachgefragten Strecken die Fahrgäste rasch und im engen Takt von A nach B. Daneben verkehren Linienbusse auch im klassischen Schülerverkehr.
Den Großteil der Region versorgt darauf aufbauend ein bedarfsgesteuerter öffentlicher Verkehr (leopoldi Anrufsammeltaxis). Diese Anrufsammeltaxis sind flexibel und stehen auch auf Strecken und zu Tageszeiten zur Verfügung, wo der Einsatz großer Linienbusse wenig sinnvoll ist. Die Anrufsammeltaxis können telefonisch und über die poldi App bestellt werden.
„Im westlichen Weinviertel bauen wir auf den Erfahrungen in einer Reihe von leopoldi-Pilotprojekten auf und können erstmals diesen integrierten öffentlichen Verkehr in einem größeren Maßstab – 70 Gemeinden mit rund 200.000 Einwohnern – umsetzen“, so die NÖVOG Geschäftsführer Wolfgang Schroll und Michael Hasenöhrl.
Der Betriebsstart des neuen Gesamtangebotes ist nunmehr für das Jahr 2027 geplant, nachdem sich der Abschluss des Vergabeprozesses aufgrund des Einspruchs eines unterlegenen Bieters verschoben hat. Das Pilotprojekt westliches Weinviertel wird für acht Jahre vergeben, eine einmalige Verlängerungsoption auf zehn Jahre ist möglich. Die nach einem öffentlichen Vergabeprozess nach dem Bestbieterverfahren eruierten Verkehrsunternehmer werden mit rund 150 leopoldi Regionalbussen auf circa 65 Linien 5,2 Millionen Kilometer pro Jahr unterwegs sein. Zusätzlich werden rund 21 leopoldi Anrufsammeltaxis eingesetzt, die Montag bis Samstag unterwegs sein werden. Bis zum Betriebsstart wird der aktuelle Linienverkehr durch das derzeit beauftragte Verkehrsunternehmen unverändert fortgesetzt.
Seit Ende 2024 hat die Niederösterreichische Verkehrsorganisationsges.m.b.H. (NÖVOG) die Gesamtverantwortung für den öffentlichen Regionalverkehr (Bus und bedarfsgesteuerte Verkehre) in Niederösterreich übernommen. Nunmehr setzen die Fachleute der NÖVOG unbürokratisch und rasch Verbesserungen für die Fahrgäste in Niederösterreich um und kümmern sich um eine optimale Abstimmung von Buslinien untereinander sowie zwischen Bus und Bahn.
Weitere Informationen: Georg Huemer, Kommunikation NÖVOG, Mobiltelefon 0664/88374482, E-Mail: georg.huemer@noevog.at, www.noevog.at
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