
WKÖ-Menz: „Initiative der Politik gegen zu hohe Energiepreise begrüßenswert“
Bundessparte Industrie-Obmann: „Schwache Maßnahmen gegen hohe CO₂-Kosten und ein fehlender Industriestrompreis bleiben jedoch Standortnachteile für die Industrie“
Österreichs Industrie begrüßt die Absicht der Bundesregierung, auf die möglicherweise anhaltende Energiepreiskrise zu reagieren. „Die geplanten Maßnahmen sollten die Wettbewerbsfähigkeit vieler Betriebe stärken und gleichzeitig helfen, die inflationären Auswirkungen auf die Arbeitskosten zu dämpfen“, sagt Sigi Menz, Obmann der Bundessparte Industrie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).
_Österreichs Industrie braucht international wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen_
Aus Sicht der Industrie bleibt jedoch unverständlich, warum Österreich bei zentralen Maßnahmen weiterhin deutlich hinter anderen Marktteilnehmern in Europa, insbesondere Nachbarländern wie Deutschland, zurückbleibt. Das betrifft insbesondere die Strompreiskompensation und den Industriestrompreis. Auch bei der nationalen CO₂-Bepreisung entstehen für energieintensive Branchen klare hausgemachte Standortnachteile.
Um jene Industriebetriebe abzusichern, die besonders von Abwanderung bedroht sind, müssen diese Instrumente daher deutlich verbessert werden – sowohl bei der Laufzeit als auch bei der budgetären Dotierung und beim Kreis der unterstützten Unternehmen.
„Die Produktionsbetriebe in unserem Land brauchen klare und wirksame Maßnahmen. Nur so können wir Wertschöpfung, Arbeitsplätze und industrielle Stärke am Standort sichern“, so WKÖ-Bundesspartenobmann Menz abschließend. (PWK087/JHR)
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