
Kollektivvertragsverhandlungen Tourismus: Erste Runde ohne Einigung
vida fordert Verbesserungen für rund 220.000 Beschäftigte – nächster Termin am 7. April
Heute, Donnerstag, fand die erste Verhandlungsrunde zum Kollektivvertrag (KV) für die rund 220.000 Beschäftigten in Hotellerie und Gastronomie statt. „Für eine Einigung lagen die Positionen heute noch zu weit auseinander“, berichtet Eva Eberhart, Verhandlungsleiterin der Gewerkschaft vida. Das bisherige Angebot würde nicht den gestiegenen Lebenserhaltungskosten der Beschäftigten entsprechen.
Beim heutigen Termin legten beide Seiten ihre Forderungen dar. Die Gewerkschaft vida fordert reale Lohnerhöhungen, mindestens zwölf garantierte freie Sonntage pro Jahr sowie bezahlte Mittagspausen. „Die Arbeitgeber boten Lohn- und Gehaltsanpassungen von lediglich 2,3 Prozent. Unsere Forderung hingegen liegt bei 3,8 Prozent, um einen Einkommensverlust der Beschäftigten zu verhindern und ihnen den Respekt zu erweisen, den sie verdienen“, so Eberhart. Die zugrungeliegende Jahresinflation beträgt 3,6 Prozent.
Der nächste Verhandlungstermin wurde für 7. April vereinbart. „Wir freuen uns auf weitere Gespräche und bleiben offen für konstruktive Vorschläge“, so Eberhart.
Gewerkschaft vida
Cornelia Groiss
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