
Film/Fernseh-Abkommen: ORF unterstützt zehn Kinofilmprojekte mit rund 3,1 Millionen Euro
Und: ORF-kofinanzierte Filmbiografie „Mit einem Tiger schlafen“ am 15. März als ORF-2-Premiere
Die Berlinale 2026 wurde mit insgesamt zwölf heimischen Produktionen – sechs davon vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanziert – zum Rekordjahr für den österreichischen Film. Sandra Hüller wurde für ihre Leistung in einem dieser Filme, dem ORF-kofinanzierten Drama „Rose“, sogar mit dem Silbernen Bären für die Beste Schauspielerische Leistung in einer Hauptrolle ausgezeichnet. Mit einem Rekord geht es auch bei den Einreichungen zur Herstellungsförderung weiter: Bei der 202. Sitzung der Gemeinsamen Kommission von ORF und Österreichischem Filminstitut am Mittwoch, dem 11. März 2026, wurden aus insgesamt 42 Kinoprojekten sechs Spielfilm- und vier Dokumentarfilmprojekte ausgewählt, denen der ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens maßgebliche Finanzierungsbeiträge in der Gesamthöhe von rund 3,1 Millionen Euro zugesagt hat. Ein Werk, das es bereits auf die große Leinwand und nun auch ins ORF-TV geschafft hat, ist Anja Salomonowitz’ ORF-kofinanzierte Filmbiografie „Mit einem Tiger schlafen“ rund um das Leben einer der bedeutendsten österreichischen Künstlerinnen, der von Birgit Minichmayr verkörperten Ausnahme-Malerin Maria Lassnig, die am Sonntag, dem 15. März, um 23.05 Uhr als ORF-2-Premiere sowie bereits 24 Stunden vorab auf ORF ON zu sehen sein wird.
Maßgeblicher Finanzierungsbeitrag für sechs Spielfilm- und vier Dokumentarfilmprojekte
In „Blinde Kuh“ untersucht Johanna Moder die Not der heimischen Bauern sowie Verantwortung von Politik und Gesellschaft. Sebastian Meise schafft in „Empire of Sentiment“ eine Gegenerzählung zu gängiger kolonialistischer Geschichtsschreibung rund um den berühmten britischen Entdecker David Livingstone. Tizza Covi folgt in ihrem hybriden Dokudrama „Hier ist die Nacht dunkel“ einem römischen Vater im Hausarrest, der sich um seinen abgängigen Sohn sorgt. Nach dem großen Publikumserfolg von „Griechenland“ begibt sich Thomas Stipsits diesmal unter der Regie von Daniel Geronimo Prochaska nach „Italien – Non Mio Esolo“. So aufregend wie humorvoll gestaltet sich im Familienanimationsfilm von Toni Weiss die „Mission Granny“. Und im dritten Teil der erfolgreichen Jugendkinoreihe wandeln die „Woodwalkers“ unter der Regie von Hanno Olderdissen einmal mehr zwischen Tier- und Menschengestalt. Im Dokumentarfilm „Superhumans“ rückt Inna Shevchenko das Thema menschliche Resilienz im Kontext einer Rehabilitationsklinik für Kriegsüberlebende in der Ukraine ins Zentrum. Julia Zborowska begleitet in ihrem Dokumentarfilm „Der geheime Ort“ künstlerische Prozesse, wobei die Kunstschaffenden hier wichtiger sind als die Kunst selbst. In „Liebe Freundinnen“ setzt sich Ivette Löcker mit drängenden Fragen des Älterwerdens auseinander, Lotte Schreibers Dokumentarfilm „Unser Haus!“ behandelt das Thema leistbares Wohnen.
Die vom ORF kofinanzierten Projekte der 202. Sitzung der Gemeinsamen Kommission von ORF und Österreichischem Filminstitut im Detail:
Blinde Kuh
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