
Bundesjugendvertretung: Salzburgerin Katharina Reisenbauer vertritt Österreichs Jugend bei der UN-Frauenstatuskommission
UN-Jugenddelegierte spricht als Teil der österreichischen Delegation über Gleichstellung und den Abbau diskriminierender Gesetze für Mädchen und Frauen.
Bis zum 19. März findet in New York die 70. Sitzung der UN-Frauenstatuskommission (Commission on the Status of Women, CSW) statt. Katharina Reisenbauer, UN-Jugenddelegierte der Bundesjugendvertretung (BJV), ist als Teil der österreichischen Delegation vor Ort und bringt dort die Perspektiven junger Menschen ein.
Im Rahmen ihrer Teilnahme wird die 24-Jährige am Montagnachmittag (16. März, Ortszeit) beim interaktiven Jugenddialog der Konferenz ein Statement halten und darauf aufmerksam machen, dass Mädchen und Frauen oft schon sehr früh das Vertrauen in das Rechtssystem verlieren. Dazu tragen Erfahrungen wie toleriertes Fehlverhalten von Buben oder Beschwerden über sexuelle Belästigung bei, die ohne Folgen bleiben, betont Reisenbauer: „Viele junge Frauen verlieren das Vertrauen nicht erst vor Gericht, sondern schon in der Schule, im Studium oder im Beruf. Um es wiederherzustellen, braucht es umfassende Maßnahmen wie gendersensible Bildung, leicht zugängliche Informationen über Rechte und auch wirksame Beschwerdemechanismen.“
VERSCHIEDENE BARRIEREN VERSTÄRKEN FEHLENDE GLEICHSTELLUNG
Ein schneller Abbau diskriminierender Richtlinien und Gesetze würde vor allem auch Mädchen und junge Frauen unterstützen, die ohnehin schon vor Hürden stehen. „Viele junge Frauen mit Behinderungen haben zum Beispiel kaum Zugang zu Informationen über ihre Rechte, weil diese nicht barrierefrei bereitgestellt werden. Auch Sprachbarrieren erschweren oft den Zugang zum Justizsystem. Wenn wir wollen, dass Frauen und Mädchen das Rechtssystem uneingeschränkt nutzen können, müssen wir von Anfang an auch die richtigen Voraussetzungen schaffen“, sagt die Salzburgerin.
ÜBER DAS UN-JUGENDDELEGIERTENPROGRAMM DER BJV
Die Bundesjugendvertretung setzt sich für Jugendbeteiligung auf allen politischen Ebenen ein und ermöglicht seit 2012 jungen Menschen im Rahmen eines eigenen UN-Jugenddelegiertenprogramms, internationale Politik mitzugestalten. Das Mandat läuft jeweils zwei Jahre. Höhepunkte sind Teilnahmen an Sitzungen verschiedener Gremien der Vereinten Nationen sowie an der UN-Generalversammlung in New York.
Die UN-Jugenddelegierte Katharina Reisenbauer ist 24 Jahre alt, kommt aus Salzburg und studiert Public Policy. Neben der Gleichstellung von Mädchen und Frauen widmet sie sich auch Themen wie nachhaltiger Entwicklung.
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Portraits von Katharina Reisenbauer stehen hier zum Download bereit: https://bjv.at/ueber-die-bjv/presse/
Die Live-Übertragung des Statements von Katharina Reisenbauer (ab ca. 20:00 Uhr MEZ) ist hier zu finden: www.webtv.un.org/en
Bundesjugendvertretung
Kristina Veraszto
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