Dreijähriger „Lukas“ heute früh – trotz Alarmhinweisen aus dem Kindergarten geholt – wie kann das passieren?

Der Verein StoP fordert die sofortige und lückenlose Aufklärung

Ein 3jähriger Bub, den wir hier LUKAS nennen, ist heute früh vom Kindesvater und 2 Mitarbeiterinnen der KJH aus dem Kindergarten abgeholt worden, OHNE WISSEN DER MUTTER. WEDER SIE NOCH DER KINDERGARTEN WURDEN ÜBER DEN GERICHTLICHEN BESCHLUSS INFORMIERT. DIESER FALL IST WIEDER EINMAL BESONDERS SCHOCKIEREND, WEIL TROTZ GEFÄHRDUNGSMELDUNGEN UND FACHLICHEN ALARMSIGNALEN DAS KIND NICHT VOR DEM GEWALTAUSÜBENDEN VATER GESCHÜTZT WIRD UND NUN STARK GEFÄHRDET IST. Lukas hat noch nie alleine die Nacht bei seinem Vater verbracht, hat keine eigenen Spielsachen bzw. Kuscheltiere bei sich und konnte sich vor allem nicht von seiner Mutter verabschieden.

HINTERGRUND:

Die Mutter hatte die alleinige Obsorge, der Sohn lebt seit Geburt an bei ihr. Expert*innen, Gutachter*innen und der Kindergarten bestätigen, dass Lukas sicher und geschützt bei der Mutter aufwächst. Aber es gibt eine Vorgeschichte über den gewaltausübenden Vater, dies ist im Akt mehrfach belegt. Es gibt zahlreiche GEFÄHRDUNGSMELDUNGEN UND FACHLICHE ALARMSIGNALE. Im Ambulanzbericht aus der Landesklinik Klagenfurt vom 23. 1. 2026 heißt es, dass Lukas nach einem Kontakt massiv reagierte, heftig weinte, hyperventilierte und einnässte und es wird ausdrücklich festgehalten, dass die behandelnde Kinder- und Jugendpsychiaterin bereits mehrfach GEFÄHRDUNGSMELDUNGEN an das Jugendamt geschickt habe und zuletzt am 21. Jänner 2026 das Aussetzen des Besuchskontakts empfohlen habe. Es ist auch von einer WEITEREN GEFÄHRDUNGSMELDUNG aus der Kinderchirurgie die Rede. Es wurde auch die Kinder- und Jugendhilfe in Kärnten verständigt, das Kinderschutzzentrum wurde eingebunden und „Delfi“ (https://www.kisz-ktn.at/) hat die Behandlung und Begleitung von Lukas aufgenommen. Bei der Kinder- und Jugendhilfe Kärnten liegen mindestens DREI GEFÄHRDUNGSMELDUNGEN vor, eingebracht von der Kinder- und Jugendchirurgie, der Kinderpsychiatrie sowie von der behandelnden Kinderpsychiaterin etc.

Die Mutter wollte vom Gericht ausdrücklich wissen, ob trotz dieser GEFÄHRDUNGSMELDUNGEN weiterhin keine Kindeswohlgefährdung erkannt werde.

Wir sprechen hier nicht über EIN GEWÖHNLICHES ELTERNSTREITVERFAHREN UND NICHT ÜBER MEDIALE DRAMATISIERUNG. Wir sprechen über einen Fall, in dem EIN KLEINES KIND, BEI DEM WARNHINWEISE AUS DER KINDERPSYCHIATRIE UND AUS EINEM LANDESKLINIKUM DOKUMENTIERT SIND, während gleichzeitig gerichtlich vorläufige Kontaktregelungen mit unbegleiteten Kontakten bestanden.

STOP FRAGT DAHER ÖFFENTLICH:

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Wie kann es sein, dass ein kleines Kind trotz dokumentierter Warnhinweise aus Kinder- und Jugendpsychiatrie und Kliniksystem einfach aus seinem vertrauten Alltag herausgerissen wird?

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Wie kann es sein, dass Mütter in Österreich erleben müssen, dass trotz Gefährdungsmeldungen ihre Kinder nicht geschützt werden.

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Und wie kann es sein, dass ausgerechnet in einem Land mit neun Bundesländern, unzähligen Zuständigkeiten und dichtem Institutionennetz offenbar niemand rechtzeitig den einen Satz sagt: STOPP! SO NICHT. NICHT MIT DIESEM KIND.

Wir fordern hier die SOFORTIGE LÜCKENLOSE AUFKLÄRUNG, DIE OFFENLEGUNG DER ENTSCHEIDUNGEN UND EINE PRÜFUNG ALLER SCHNITTSTELLEN ZWISCHEN GERICHT, KINDER- UND JUGENDHILFE, KINDER- UND JUGENDPSYCHIATRIE UND KLINISCHEM BEREICH.

EIN KIND IST KEINE AKTENZAHL!!!

UND GEFÄHRDUNGSMELDUNGEN DÜRFEN NICHT ZU PAPIER WERDEN, DAS NIEMAND SCHÜTZT!!!

Verein StoP-Stadtteile ohne Partnergewalt
Mag.a Maria Rösslhumer
Telefon: +43 6608026388
E-Mail: maria.roesslhumer@verein-stop-partnergewalt.at
Website: https://www.verein-stop-partnergewalt.at

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