
SPÖ-Schatz: Neue Frauenquote bringt weiteren Schub für Gleichstellung
Der heutige Beschluss im Justizausschuss des Parlaments zur Umsetzung der „Women on Boards“-Richtlinie ebnet den Weg für eine 40-Prozent-Frauenquote in Aufsichtsräten börsennotierter Unternehmen noch in diesem Jahr. Für die SPÖ ist das ein wichtiger Fortschritt auf dem Weg zu echter Gleichstellung. „Mit der ‚Women on Boards‘-Richtlinie setzen wir einen entscheidenden Schritt, um verkrustete Strukturen aufzubrechen. Männerdomänen in Aufsichtsräten müssen der Vergangenheit angehören“, so SPÖ-Frauensprecherin Sabine Schatz. „Die neue Quote ist ein starkes Signal für mehr Fairness und gleiche Chancen in der Wirtschaft. Frauen müssen dort vertreten sein, wo die Entscheidungen getroffen werden.“ ****
Die SPÖ-Frauensprecherin unterstreicht die Wirksamkeit bestehender Maßnahmen: „Schon die 30-Prozent-Quote hat den Frauenanteil deutlich erhöht und zeigt, dass verbindliche Regeln wirken.“ Nach dem noch ausstehenden Beschluss im Plenum ist die neue Regelung ab 31. Dezember 2026 anzuwenden. Bei Nichteinhaltung der Quote dürfen freigewordene Aufsichtsratsposten nicht nachbesetzt werden.
Für Schatz ist klar: „Wo Freiwilligkeit nicht reicht, braucht es klare Vorgaben. Das heißt für mich ganz klar, dass wir in Zukunft auch die Vorstände stärker in den Blick nehmen müssen. Daran führt kein Weg vorbei.“ (Schluss) eg/bj
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