Globale Umfrage: Tierhaltende unterschätzen das Risiko von Parasiten

* 43 % der Tierhalter*innen berichten, dass ihre Tiere bereits Parasiteninfektionen hatten; 75 % wünschen sich klarere Empfehlungen zur Parasitenprävention.
* Tierärzt*innen gelten als die vertrauenswürdigste Quelle für Informationen zur Tiergesundheit.
* Die Kampagne „Kleine Liebesbeweise. Große Momente.“ startet anlässlich des World Parasite Awareness Day und zeigt, wie einfache Präventionsmaßnahmen einen großen Beitrag zur Gesundheit von Hunden und Katzen leisten können.

Der World Parasite Awareness Day, der jährlich am 20. März stattfindet, erinnert daran, dass Parasiten wie Flöhe, Zecken und Würmer weltweit zu den häufigsten Gesundheitsrisiken für Haustiere zählen – und dabei einfach verhindert werden können.

Eine globale Umfrage unter 6.500 Tierhalterinnen und Tierhaltern¹ zeigt, dass trotz häufiger Parasitenexposition ein erheblicher Bedarf an mehr Bewusstsein, klarerer Aufklärung und konsequenteren Präventionsgewohnheiten besteht. 27 % geben an, nur wenig oder gar nicht mit Parasitenrisiken vertraut zu sein, während eine deutliche Mehrheit (75 %) angibt, sich klarere Empfehlungen zur Prävention zu wünschen. Gleichzeitig berichten 43 %, dass ihr Tier bereits eine Parasiteninfektion hatte, wobei jeder fünfte Fall innerhalb des vergangenen Jahres auftrat. Diese Ergebnisse verdeutlichen eine kritische Lücke zwischen Erfahrung und Wissen und unterstreichen den Bedarf an stärkerer Aufklärung und konsequenter Prävention.

Allein in den Vereinigten Staaten wird geschätzt, dass mehr als 1,2 Millionen Hunde herzwurmpositiv sind². In Europa hat sich dieselbe Erkrankung auf neue Länder ausgeweitet, während in Teilen Lateinamerikas, Afrikas und Asiens aufgrund regionaler Bedingungen weiterhin eine hohe Prävalenz besteht. Unter den äußeren Parasiten sind Zecken weltweit weit verbreitet. So zeigte eine aktuelle Umfrage in Italien, dass mehr als 47 % der Hunde betroffen sein könnten³, während in einer vergleichbaren Studie in Südostasien bis zu 67 % der gehaltenen Hunde mindestens eine Zecke aufwiesen⁴. Diese blutsaugenden Parasiten können schwere und in manchen Fällen lebensbedrohliche Krankheiten übertragen, darunter Lyme-Borreliose (die Gelenkschmerzen und in einigen Fällen Nierenschäden verursacht), Babesiose (eine durch Protozoen verursachte Infektion, die rote Blutkörperchen zerstört) oder Ehrlichiose (eine bakterielle Infektion, die zu Fieber und Blutungsneigung führt).

Abseits von Unwohlsein und Erkrankungen bei Tieren, können einige Parasiten auch Menschen befallen oder Infektionen übertragen. Da Parasiten durch steigende Temperaturen und zunehmende Reisetätigkeit in immer mehr Regionen auftreten, war Prävention nie relevanter als heute.

Tierärztinnen und Tierärzte können eine zentrale Rolle bei der Risikobewertung, der Empfehlung geeigneter Schutzmaßnahmen und der Unterstützung verantwortungsvoller Tierhaltung spielen. Sie bleiben die vertrauenswürdigste Quelle für Informationen zur Tiergesundheit: 70 % der Tierhalterinnen und Tierhalter nennen sie als wichtigste Anlaufstelle. Da Parasitenrisiken je nach Region, Saison und Lebensstil variieren, sind individuelle Beratung, regelmäßige Kontrollen und der verantwortungsvolle Einsatz präventiver Lösungen entscheidend für den Schutz von Tieren und Menschen.

Boehringer Ingelheim, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Tiergesundheit, begeht den World Parasite Awareness Day mit dem Start der globalen Kampagne „Kleine Liebesbeweise. Große Momente.“. Ziel ist es, das Bewusstsein dafür zu stärken, dass Parasiten einfach verhindert werden können. „Parasitenprävention ist eine einfache und doch wirkungsvollen Möglichkeit, wie Tierbesitzer*innen ihre Fürsorge für ihre Tiere zeigen können. Unsere Umfrage macht jedoch deutlich, dass Bewusstsein nicht immer zu konsequentem Handeln führt“, sagt Claire Fowler, Head of Global Strategic Marketing Animal Health bei Boehringer Ingelheim. „Mit dieser Kampagne möchten wir Tierhalterinnen und Tierhalter dazu ermutigen, Prävention als eine kleine Geste der Fürsorge zu verstehen, die ihre Tiere schützt und ihnen mehr gesunde, glückliche Momente ermöglicht.“

Boehringer Ingelheim investiert kontinuierlich in Forschung, arbeitet eng mit Tierärztinnen und Tierärzten zusammen und unterstützt Bildungsinitiativen, die Tierhalter*innen zu informierten Entscheidungen befähigen. Die Kampagne, die rund um den World Parasite Awareness Day zum Frühlingsbeginn auf der Nordhalbkugel startet, fällt in eine Zeit steigender Parasitenaktivität in vielen Regionen. Durch die Förderung einfacher Präventionsgewohnheiten setzt die Kampagne Verbraucherinnen- und Verbrauchererkenntnisse in konkrete Maßnahmen um. Unter parassess.at können Tierhalter*innen das individuelle Risiko ihres Hundes oder ihrer Katze testen.



HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN:

1. IST PARASITENPRÄVENTION WIRKLICH NOTWENDIG – AUCH BEI WOHNUNGSTIEREN?

Ja. Auch Haustiere, die sich überwiegend in Innenräumen aufhalten, können Parasiten ausgesetzt sein. Flöhe, Zecken und Würmer gelangen beispielsweise über Kleidung, Schuhe, andere Tiere oder durch offene Fenster, etwa durch fliegende Insekten wie Mücken, in die Wohnung. Da eine Parasitenexposition nicht immer offensichtlich ist, hilft eine vorbeugende Behandlung, Haustiere zu schützen, bevor gesundheitliche Probleme entstehen. Eine regelmäßige Parasitenkontrolle unterstützt die langfristige Gesundheit Ihres Tieres und trägt zu einem sicheren Umfeld für Tiere und Menschen bei.

2. WORAN ERKENNE ICH EINEN PARASITENBEFALL?

Die Anzeichen eines Parasitenbefalls können je nach Art des Parasiten unterschiedlich sein. Häufige Symptome sind Juckreiz, Hautreizungen, Verdauungsprobleme, Gewichtsverlust, Fieber oder Veränderungen von Verhalten und Aktivität. In manchen Fällen zeigen Haustiere, insbesondere in frühen Stadien, keine sichtbaren Symptome. Regelmäßige tierärztliche Untersuchungen und konsequente Vorsorgemaßnahmen sind daher wichtig, um Parasitenrisiken frühzeitig zu erkennen und zu kontrollieren.

3. SIND MITTEL ZUR PARASITENPRÄVENTION SICHER UND WIRKSAM?

Ja. Antiparasitika werden auf Grundlage wissenschaftlicher Forschung entwickelt und sind bei sachgemäßer Anwendung sicher und wirksam. Sie können Haustiere vor einer Vielzahl innerer und/oder äußerer Parasiten schützen. Vorbeugende Maßnahmen helfen, Erkrankungen zu vermeiden, reduzieren den Bedarf an aufwendigen Behandlungen und tragen zu einer besseren Lebensqualität bei.

4. WIE OFT SOLLTE MEIN HAUSTIER EINE PARASITENPROPHYLAXE ERHALTEN?

Der geeignete Vorsorgeplan hängt vom Alter Ihres Tieres, seinem Lebensstil, der Umgebung sowie den regionalen Parasitenrisiken ab. Ihre Tierärztin oder Ihr Tierarzt kann diese Faktoren beurteilen und einen individuell abgestimmten Präventionsplan empfehlen. Eine konsequente Umsetzung dieser Empfehlungen sorgt für einen wirksamen Schutz und unterstützt ein langes, gesundes Leben Ihres Haustieres.

5. KANN ICH MICH BEI MEINEM HAUSTIER MIT PARASITEN ANSTECKEN?

Einige Parasiten von Haustieren können auch für den Menschen ein Risiko darstellen. Eine direkte Übertragung ist möglich, kommt jedoch nicht häufig vor. Dennoch können Menschen beispielsweise über Parasiteneier oder -larven infiziert werden, die von infizierten Hunden oder Katzen ausgeschieden werden. Ein konsequenter Parasitenschutz Ihres Haustieres hilft, dieses Risiko zu reduzieren und unterstützt die Gesundheit von Tieren und Menschen gleichermaßen.

Boehringer Ingelheim RCV GmbH & Co KG
Mag. Ina Binder
Telefon: +43 1 80105 2381

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