
„Liebesg’schichten und Heiratssachen – Der Podcast“: Paartherapeutin und Autorin Gerti Senger zu Gast bei Nina Horowitz
Siebente Ausgabe ab 21. März auf ORF Sound und allen gängigen Podcast-Formaten, am 24. März auch in ORF 1 und auf ORF ON
„Liebesg’schichten und Heiratssachen – Der Podcast“ geht in die nächste Runde: In der bereits sechsten Folge des Formats ist Gerti Senger zu Gast, die als Expertin viel über das Thema der Sendung – die Liebe, Beziehungen und alles, was dazugehört – zu erzählen hat. Im Talk mit Host Nina Horowitz verrät die Psychologin, Paartherapeutin und Autorin auch, wen sie sich zuletzt nackt vorgestellt hat, was sie von schlüpfrigen Witzen hält und warum sie im Podcast-Studio an Rosamunde Pilcher denkt. All das und noch viel mehr ist ab Samstag, dem 21. März 2026, auf ORF Sound und allen gängigen Podcast-Plattformen zu hören. Die Videoaufzeichnung der Sendung steht am Dienstag, dem 24. März, um 23.55 Uhr in ORF 1 und auf ORF ON (anschließend auch als Video on Demand) auf dem Programm.
Tabus, Aufklärung und tiefe Einblicke – Weitere Details zur Sendung
„Sex ist ja immer noch ein sehr geheimnisvolles Thema. Es ist ja nicht so, dass man in einen Sexkurs gehen kann wie in einen Tanzkurs“, erzählt Gerti Senger im Gespräch mit Nina Horowitz. Niemand wird in Österreich wie die studierte Psychologin und Paartherapeutin mit Sexualität assoziiert. „Eine Weile hat mich das auch gestört“, verrät sie. „Auf der anderen Seite habe ich dem ja auch sehr viel zu verdanken. Ich wäre ja nicht so bekannt geworden, wenn es nicht dieses Thema gewesen wäre. Wenn ich erzählt hätte, wie man Katzen frisiert oder wie man Vorhänge aufhängt, dann wäre das sicherlich nicht passiert.“ Die beruflichen Anfänge der mittlerweile 83-Jährigen liegen lange zurück: „Das war vor einem halben Jahrhundert, dass ich begonnen habe, über ein Thema zu sprechen, das sehr tabuisiert wurde.“ Sie brauchte Jahre, um sich auch gegen sehr konservative Stimmen durchzusetzen, denen so überhaupt nicht gefiel, dass gerade eine Frau plötzlich in Österreich so offen über das Thema Sexualität sprach. „Ich habe aber nicht aufgegeben. Dieser Gegenwind war Jahre lang da. Ich weiß auch nicht, warum ich da so eine dicke Haut hatte.“ Rückblickend kann man sicherlich behaupten, Gerti Senger hat nicht weniger als in Österreich die Sexualität enttabuisiert und mehrere Generationen aufgeklärt. Die sich selbst als „arbeitssüchtig“ bezeichnende Wienerin ist auch erfolgreiche Autorin und hat viele Menschen entweder als Paar oder Einzelpersonen therapeutisch begleitet.
Auch in diesem „Liebesg’schichten und Heiratssachen“-Podcast kommt der Humor nicht zu kurz. Die Beziehungsexpertin ist (lebens-)lustig, aber in ihrer Arbeit nie schlüpfrig: „Ich finde Sexwitze furchtbar. Und auch Kraftausdrücke. Und gerade, wenn das Thema der Erotik und Sexualität mit Schlüpfrigkeit verknüpft wird, das mag ich überhaupt nicht. So drüber zu reden, das würde ich nie machen.“ Auch Nina Horowitz ist der Meinung, dass das Zitat von Ingeborg Bachmann „wer die Geheimnisse des Bettes verrät, hat die Liebe nicht verdient“, seine Richtigkeit hat. „Das ist eine Intimität, über die man nicht tratscht“, pflichtet Senger ihr bei. Heiter wird es im Podcast-Gespräch aber auch, wenn es zum Beispiel darum geht, wann Reizwäsche eine gute Idee ist, welche Tipps man beim ersten Date tunlichst berücksichtigen sollte und wann die Erzählungen über Kamasutra-Stellungen zu weit gehen. Aber wie in jeder Sendung gibt es auch ernste Passagen – etwa wenn Gerti Senger darüber redet, wie sie nach dem Tod ihres Mannes weitergemacht hat, oder wenn sie tiefe Einblicke in ihre nicht einfache Kindheit gibt. Dann spürt man auch eine Nähe, die zwischen Gast und Gastgeberin im Gespräch entsteht. „Und Liebe und Zwischenmenschliches sind ja genauso meine Themen wie Ihre. Eigentlich sind wir beide ja Kolleginnen“, bringt es Gerti Senger im Gespräch mit Nina Horowitz auf den Punkt.
Letzte Folge mit Thomas Sykora
In der vorläufig letzten Folge von „Liebesg’schichten und Heiratssachen – Der Podcast“ – ab Samstag, 28. März, auf ORF Sound und allen gängigen Podcast-Plattformen, am Dienstag, 31. März, in ORF 1 und auf ORF ON – ist Ex-Skirennläufer und ORF-Skiexperte Thomas Sykora zu Gast. Alle bisherigen Ausgaben sind weiterhin online verfügbar.
Bewerbungen für „Liebesg’schichten und Heiratssachen“-Jubiläumsstaffel noch möglich
Auch wenn Dokumentaristin Nina Horowitz derzeit mit dem neuen Podcast beschäftigt ist, drehen sie und ihr Team parallel schon an der Jubiläumsstaffel der TV-Porträtreihe. Singles aus allen Bundesländern, die bei der 30. Saison von „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ dabei sein wollen, können sich bei der Redaktion bewerben: via E-Mail an liebesgschichten@orf.at bzw. per Brief an ORF, Kennwort „Liebesg’schichten“, Hugo-Portisch-Gasse 1, 1136 Wien oder telefonisch unter 0800 44 30 140.
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