
Vier Tote nach Gerüst-Einsturz: Wie konnte das passieren?
GBH fordert: Aus diesem Unfall lernen und alles tun, damit so etwas nicht wieder passiert
Ein schwerer Unfall erschüttert den Bau am Alsergrund. Vier Arbeiter sind tot. Ein Kollege kämpft im Spital ums Überleben. Ein Gerüst ist eingestürzt – mitten bei der Arbeit. Die Gedanken der Gewerkschaft BAU-HOLZ (GBH) sind in diesen Stunden bei den Familien und Angehörigen der Opfer.
Für die GBH ist klar: Das muss lückenlos aufgeklärt werden. „Wir fordern volle Aufklärung. Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien und den Kolleginnen und Kollegen auf der Baustelle“, sagt GBH-Bundesvorsitzender Abg. z. NR Josef Muchitsch sichtlich betroffen.
Der Unfall zeigt einmal mehr, wie wichtig Arbeitnehmer:innen-Schutz speziell am Bau ist. „Der Schutz der Gesundheit der Bauarbeiter:innen muss immer und überall an erster Stelle stehen. Da gibt es keinen anderen Weg. Wenn so etwas passiert, muss genau hingeschaut werden. Und es muss gehandelt werden“, fordert Muchitsch.
Die GBH fordert daher:
* Rasche und vollständige Aufklärung
* Klare Antworten, wie es zu diesem Unglück kommen konnte
* Aus Fehlern lernen, um solche Unfälle künftig bestmöglich zu verhindern
* Konsequente Kontrollen auf allen Baustellen
„Vom Auftraggeber über die Auftragnehmer bis zu den handelnden Menschen auf der Baustelle tragen alle Verantwortung. Es geht um Menschenleben. Es muss alles getan werden, damit jeder Bauarbeiter am Abend gesund nach Hause kommt“, so Muchitsch abschließend.
GBH-Presse
Thomas Trabi, MA
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