
WKÖ-Klacska: Steuermaßnahmen zur Senkung der Treibstoffpreise sind richtiger Ansatz, aber können nur erster Schritt sein
Transportbranche mit enormen Preissteigerungen konfrontiert – Maßnahmen zur Entlastung der Betriebe und Eindämmung der Inflation dringend nötig
„Wir begrüßen, dass die Regierung unserer Forderung nachkommt und den betroffenen Betrieben sowie den Autofahrerinnen und Autofahrern einen Teil dessen zurückgeben will, was der Finanzminister derzeit an Mehreinnahmen lukriert. Die gestiegenen Treibstoffpreise verschaffen ihm ja deutlich höhere Mehrwertsteuereinnahmen“, sagt Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Konkret ist derzeit eine Senkung der Mineralölsteuer um 5 Cent je Liter Diesel vorgesehen – für Klacska ein „ein längst überfälliger, erster Schritt“. Denn die Transportbranche spürt die aufgrund der Situation im Iran massiv gestiegenen Treibstoffpreise so stark wie kaum eine andere.
„In der Transportbranche haben die Treibstoffpreise einen erheblichen Anteil an den Betriebskosten. Bei jedem Lkw-Transport entfallen 20 bis 30 Prozent der Kosten auf die Energiekosten. Angesichts der ohnehin sehr geringen Margen in der Branche sowie der nach wie vor schwierigen konjunkturellen Situation ist eine Entlastung der Transportunternehmen dringender denn je“, sagt Klacska. Seit Jahresanfang hat sich der Dieselpreis um rund 30 Prozent erhöht. Sollten sich die Situation an den Zapfsäulen nicht rasch entspannen, sind daher weitere Schritte nötig. Dazu zählt für Klacska auch „eine merkliche Senkung der CO2-Abgabe“.
Schließlich seien die Betriebe der Sparte Transport und Verkehr zwar die ersten, die die enormen Steigerungen der Treibstoffpreise zu spüren bekommen, aber nicht die einzigen: „In allen Produkten des täglichen Bedarfs stecken Transportkosten. Wenn die Situation anhält, werden sich somit sämtliche Preise erhöhen. Der Finanzminister hat es daher in der Hand, rasch Maßnahmen zu ergreifen, um eine neuerliche hohe Inflation zu verhindern“, betont Klacska. (PWK098/DFS)
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