
Wiener Forschung leistet entscheidenden Beitrag zur Cybercrime-Bekämpfung
370.000 Darkwebseiten abgeschaltet – Complexity Science Hub unterstützt internationale Ermittlungen
Die in Bayern präsentierten Ergebnisse der internationalen „Operation Alice“, bei der rund 370.000 Darkwebseiten abgeschaltet wurden, unterstreichen die zentrale Rolle wissenschaftlicher Expertise aus Wien. Maßgeblich beteiligt war das Team von Bernhard Haslhofer, der am Complexity Science Hub (CSH) die Forschungsgruppe Digital Currency Ecosystems leitet. Der in Wien ansässige CSH leistete mit seinen Methoden einen wesentlichen Beitrag dazu, kriminelle Netzwerke sichtbar zu machen und deren Strukturen zu entschlüsseln.
Wissenschaftsstadträtin Veronica Kaup-Hasler betont, Wien verbinde „Spitzenforschung mit konkreter gesellschaftlicher Wirkung“. Solche Erfolge machten deutlich, wie entscheidend gezielte Investitionen in Spitzenforschung seien. Ihr ausdrücklicher Dank gelte dem Team am Complexity Science Hub „für diesen wichtigen Beitrag zur internationalen Strafverfolgung und die herausragende Arbeit“. Das unterstreiche auch die Bedeutung Wiens als Standort für verantwortungsvolle und anwendungsorientierte Forschung.
Damit unterstreicht die Stadt Wien ihre Rolle als aktive Partnerin bei der Lösung globaler Herausforderungen und als Förderin exzellenter Forschung. Durch gezielte Investitionen in Wissenschaft und Innovation schafft Wien die Grundlage dafür, dass Forschungsergebnisse konkret zur Anwendung kommen – etwa in der internationalen Strafverfolgung.
FORSCHUNG MIT GESELLSCHAFTLICHEM NUTZEN
Die Analyse von Kryptowährungstransaktionen und die Sichtbarmachung komplexer Netzwerke sind zentrale Bausteine moderner Cybercrime-Bekämpfung. Wiener Forschungseinrichtungen leisten hier einen entscheidenden Beitrag, indem sie innovative Werkzeuge entwickeln und diese in enger Zusammenarbeit mit internationalen Behörden einsetzen.
In einer Aussendung des CSH wird auch die wissenschaftliche Perspektive deutlich: „Mit unserem Tool GraphSense lassen sich diese Transaktionen systematisch nachverfolgen. So können wir Geldflüsse zwischen Kryptowährungsadressen rekonstruieren und Verbindungen zwischen scheinbar unabhängigen Fällen sichtbar machen”, erklärt Bernhard Haslhofer, der die Forschungsgruppe Digital Currency Ecosystems am CSH leitet.
Die Analyse von Kryptowährungstransaktionen und die Sichtbarmachung komplexer Netzwerke sind zentrale Bausteine moderner Cybercrime-Bekämpfung. Wiener Forschungseinrichtungen leisten hier einen entscheidenden Beitrag, indem sie innovative Werkzeuge entwickeln und diese in enger Zusammenarbeit mit internationalen Behörden einsetzen.
Die aktuellen Entwicklungen verdeutlichen, dass Wien nicht nur ein Zentrum für wissenschaftliche Exzellenz ist, sondern auch eine treibende Kraft bei der verantwortungsvollen Anwendung neuer Technologien.
ÜBER DEN COMPLEXITY SCIENCE HUB (CSH)
Der Complexity Science Hub (CSH)ist ein in Wien ansässiges Forschungszentrum, das sich der Analyse komplexer Systeme widmet. Im Fokus stehen datengetriebene Methoden, um gesellschaftlich relevante Fragestellungen zu untersuchen, etwa in den Bereichen Wirtschaft, Gesundheit sowie digitale Ökosysteme und Cyberkriminalität. Durch die enge Zusammenarbeit mit internationalen Partnern aus Wissenschaft, Verwaltung und Wirtschaft trägt der CSH dazu bei, Forschungsergebnisse in konkrete Anwendungen zu überführen.
Philipp Stoisits
Mediensprecher
StRin Mag.a Veronica Kaup-Hasler
philipp.stoisits@wien.gv.at
+43 1 4000 81175
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