
Armutskonferenz zu Reformpartnerschaft: „Demokratiepaket für bürgerfreundliche Verwaltung – egal ob arm oder reich!“
Demokratiepaket: Kompetenzzersplitterung bei Bildung, Bund-Länder Dschungel in Gesundheit, Barrieren und Beschämung auf Ämtern und Gutachten
Angesichts der laufenden Gespräche rund um eine Reformpartnerschaft, schlägt die Armutskonferenz ein „Demokratiepaket“ vor, das sich „eine bürgerfreundliche Verwaltung egal ob arm oder reich sowie besseren Zugang zu Bildung und im Gesundheitssystem als Reformziel setzt“. Der Bund-Länder-Dschungel steht vielen guten Lösungen in Bildung und Gesundheit entgegen. „Wir müssen Demokratie und Verwaltung weiterentwickeln und dürfen sie nicht den ökonomisch Durchsetzungsfähigsten überlassen“, so das österreichweite Netzwerk aller sozialen Organisationen, Betroffeneninítiativen und Bildungsreinrichtungen, die sich gegen Armut engagieren. „Ungleiche Behandlung aufgrund des Einkommens beschädigt das Ansehen der Demokratie und behindert Mitbestimmung“.
FÜR EIN ÖSTERREICH MIT MEHR MITBESTIMMUNG
„Bei Verwaltungsreform und Reformpartnerschaft dürfen diejenigen nicht vergessen werden, die eine gute Verwaltung und gleichen Zugang zum Recht – egal ob arm oder reich- am meisten brauchen“, betont Sozialexperte Martin Schenk. Die Armutskonferenz schlägt hier „Modelle von Sozialanwaltschaften“ vor, die bereits in Oberösterreich und Wien ausgearbeitet wurden. Oder „client councils auf den Ämtern, wie wir sie aus den Niederlanden kennen“, so Schenk: „Dialogforen und stille Begleitung auf Behörden _(„Mitgehn“)_ helfen Barrieren zu überwinden und die Verwaltung bürgerfreundlich zu verbessern“: https://www.armutskonferenz.at/mitgehn
Die Armutskonferenz.
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01/4026944 oder 0664/5445554
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