Greenpeace-Marktcheck von Supermarkt-Backboxen: Bio bei Brot und Gebäck top – bei Snacks und Mehlspeisen flop

Die Umweltschutzorganisation fordert für Pizzaschnecken, Apfeltaschen und Co. mehr bio, rein pflanzliche und heimische Zutaten

Immer mehr Menschen in Österreich kaufen ihr Brot im Supermarkt: Über 80 Prozent der Backwaren wandern dort in den Einkaufswagen, wobei vor allem die „Backboxen“ boomen. Hier können die Konsument:innen das frisch aufgebackene Brot und Gebäck selbst entnehmen. Die Teiglinge werden vielfach industriell vorproduziert, tiefgekühlt geliefert und erst in der Filiale fertig gebacken. Ein aktueller Greenpeace-Marktcheck hat nun das Angebot dieser Aufbackstationen unter die Lupe genommen – mit ernüchterndem Ergebnis. Das Bio-Angebot in der Backbox ist ungleich verteilt: Der Gesamtschnitt von 20 Prozent Bio-Anteil wird vorwiegend durch Basisprodukte wie Brot und Gebäck erreicht. Bei pikanten Snacks liegt der Bio-Anteil bei lediglich rund zehn Prozent, bei süßen Mehlspeisen findet sich kein einziges Bio-Produkt. Während etwa Brot meist aus Österreich stammt, wird bei Snacks und süßen Backwaren häufig auf importierte Tiefkühl-Teiglinge mit Mehl aus dem Ausland gesetzt.

Gundi Schachl
Leitung Marktcheck
Greenpeace Österreich
Tel.: +43 664 8817 2242
E-Mail: gundi.schachl@greenpeace.org

Réka Tercza
Pressesprecherin
Greenpeace Österreich
Telefon: +43 664 857 45 98
E-Mail: reka.tercza@greenpeace.org

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