
Marchetti: „Kickls ‚Master-Plan‘ zur Senkung der Spritpreise fällt im Realitätstest auf ganzer Länge durch“
FPÖ-Modell verstößt gegen EU-Recht und spielt russisches Roulette mit der Sicherheit der Menschen in Österreich
„Kickls ‚Master-Plan‘ zur Senkung der Spritpreise fällt im Realitätstest auf ganzer Länge durch. Anstatt die Volkspartei bei der Umsetzung effektiver und nachhaltiger Lösungen im Kampf gegen die steigenden Spritpreise zu unterstützen, kocht der blaue Parteichef wieder einmal auf Kosten der Österreicherinnen und Österreicher sein eigenes Süppchen. Mit dem heute präsentierten Vorschlag setzt Kickl seinen totalitären, europafeindlichen Kurs konsequent fort: Denn dieses Modell, das Kickl den Menschen als großen Wurf verkaufen will, stellt einen handfesten Bruch von geltendem EU-Recht dar und ist damit nicht umsetzbar. Obendrein stellt sich hier ernsthaft die Frage, woher die 3,5 Milliarden Euro überhaupt herkommen sollen. Was Herbert Kickl hier veranstaltet, ist reiner Voodoo und sicher keine machbare Entlastung für die Österreicherinnen und Österreicher“, betont der Generalsekretär der Volkspartei, Nico Marchetti, der weiter ausführt: „Wer wirklich etwas bewegen will und ernsthafte Entlastungen für Österreich erreichen möchte, muss auch fähig sein, Mehrheiten zu finden. Aber jemand, der es nicht einmal in Österreich schafft, eine Mehrheit zu erreichen, der wird es auch in Brüssel nicht schaffen. Was Herbert Kickl und die FPÖ hier betreiben, ist reine Augenauswischerei. Die Wahrheit ist, dass es Kickl einzig und allein um Selbstprofilierung geht und darum, der Krisengewinner dieser brenzligen Situation zu sein – und das auf Kosten der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler!“
„Denn was Kickl unter Verantwortung für sein Land und diplomatischen Beziehungen versteht, hat er am Wochenende mit seiner Rede bei der CPAC Hungary vor führenden Spitzen rechter Politik zweifelfrei unter Beweis gestellt. Eines ist klar: Die Interessen Österreichs hat er dort nämlich sicher nicht vertreten. Auch in Sachen Gas und Versorgungssicherheit ist die Position des FPÖ-Chefs mehr als klar. Anstatt lautstarke Kritik an Putin wegen den durch seinen Krieg verursachten gestiegenen Energiepreisen zu äußern, erfreut sich die FPÖ über ihren Freundschaftsvertrag mit der Putin-Partei – dieselbe Partei, die Österreich den Gashahn zugedreht hat und für die hohen Preise verantwortlich ist. Anstatt sich mit Viktor Orbán, Geert Wilders, Alice Weidel & Co. zu verbrüdern, sollte Kickl lieber Verantwortung als führender Oppositionspolitiker übernehmen und zumindest der Spritpreisbremse der Bundesregierung zustimmen, anstatt im Ausland die eigene Bevölkerung zu verhöhnen“, so Marchetti abschließend.
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