
„Report“: Warum die Energiewende in Österreich ausgebremst wird – am 24. März um 21.05 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON
Außerdem: Ist die FPÖ in die Mitte gerückt oder die Gesellschaft nach rechts? Dazu im Interview: Ex-FPÖ-Vizekanzler Hubert Gorbach
Yilmaz Gülüm präsentiert den „Report“ am Dienstag, dem 24. März 2026, um 21.05 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON mit folgenden Themen:
Gegen Wind – Warum die Energiewende in Österreich ausgebremst wird
Der Angriff auf den Iran und die darauffolgende Ölpreis-Krise legen offen, wie verwundbar Österreich durch seine Abhängigkeit von Energie-Importen ist. Mit dem Ausbau erneuerbarer Energien kann die Abhängigkeit reduziert werden. Er geht in Österreich aber viel zu langsam voran, die Quote für den Ausbau erneuerbarer Energie ist zu gering, die Klimaziele sind in weiter Ferne und die Österreicherinnen und Österreicher bezahlen auch das mit hohen Preisen an der Tankstelle. Gleichzeitig werden erneuerbare Energieprojekte häufig bekämpft – vor allem Windräder, etwa von Bürgerinitiativen. Die Regierung wollte eigentlich bereits vergangenes Jahr ein Gesetz beschließen, das Genehmigungsverfahren beschleunigt und Beteiligtenrechte einschränkt. Das Gesetz lässt aber auf sich warten. Patrick Gruska und Emanuel Liedl gehen der Frage nach, wer die Energieunabhängigkeit und den Ausbau von erneuerbarer Energie in Österreich verhindert.
Am rechten Rand?
Von Jörg Haider über Heinz-Christian Strache bis Herbert Kickl: Die FPÖ hat im Laufe ihrer Parteigeschichte Grenzen verschoben und den Rechtspopulismus etabliert. Mittlerweile hat sie quer durch Europa Nachahmer und Parteifreunde gefunden, wie auch das große Treffen der rechten Parteien CPAC in Ungarn am Wochenende zeigt. Herbert Kickl sieht sich als „Volkskanzler“ und kann mit seiner – wie er sagt – normalen Politik immer mehr Wählerinnen und Wähler gewinnen. Ist die Partei in die Mitte gerückt oder die Gesellschaft nach rechts? Miriam Ressi und Martin Pusch berichten.
Dazu im Interview mit Eva Linsinger: Ex-FPÖ-Vizekanzler Hubert Gorbach
Verwehrter Kinderwunsch
20.000 Euro hat Marlies Fötsch ihr langersehnter Wunsch nach einem Kind gekostet. Denn die Steirerin ist Single und darf sich in Österreich nicht künstlich befruchten lassen. Für die Behandlung wich sie nach Dänemark aus. Denn in vielen anderen europäischen Ländern ist eine In-vitro-Fertilisation für Alleinstehende bereits erlaubt. Bisher hat sich die Politik gegen eine Öffnung in Österreich ausgesprochen. Doch ist das Verbot überhaupt zulässig? Mit dieser Frage beschäftigt sich derzeit der Verfassungsgerichtshof. Sophie-Kristin Hausberger und Alexandra Nöbauer haben recherchiert.
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