KORREKTUR zu OTS0177: KV Chemische Industrie: Verhandlungen für 50.000 Beschäftigte gestartet

Gewerkschaften GPA und PRO-GE übergaben Forderungen der Beschäftigten

Korrekturhinweis: Die erste Verhandlungsrunde fand am 24. März, nicht am 24. Mai statt.

Am 24. März fand die erste Verhandlungsrunde für die rund 50.000 Beschäftigten der Chemischen Industrie statt. Seitens der Gewerkschaften GPA und PRO-GE wurden die Forderungen der Beschäftigten übergeben. Neben einer linearen Erhöhung der Löhne, Gehälter und Lehrlingseinkommen über der Inflationsrate umfasst dies Maßnahmen zur Weiterentwicklung attraktiver Arbeits- und Ausbildungsbedingungen.

„Trotz dem weiterhin angespannten allgemeinen wirtschaftlichen Umfeld, weisen die Kennzahlen auf eine Stabilisierung der Branche hin. Sowohl die Wertschöpfung als auch die Produktionsleistung und Auftragslage haben sich positiv entwickelt“, betonen die Verhandler der Arbeitnehmer:innenseite, Mario Mayrwöger (GPA) und Hubert Bunderla (PRO-GE). „Gleichzeitig belastet die anhaltende Teuerung die Kolleginnen und Kollegen tagtäglich. Umso wichtiger ist eine lineare, nachhaltige Lohn- und Gehaltserhöhung für alle Beschäftigten“, so Mayrwöger und Bunderla weiter.

Beide betonen die Wichtigkeit einer fairen Anerkennung der Leistung der Beschäftigten: „Es sind die Kolleginnen und Kollegen, die gerade auch in wirtschaftlich schwierigen Phasen tagtäglich mit vollem Einsatz ihrer Arbeit nachgehen und den Betrieb aufrechterhalten. Dieser Einsatz muss sich in einer entsprechenden Lohn- und Gehaltserhöhung widerspiegeln.“ Ein weiterer Fokus liegt auf der Weiterentwicklung der Arbeits- und Ausbildungsbedingungen. „Gerade eine innovative Branche wie die Chemische Industrie lebt von innovativen Arbeitsbedingungen. Mit einer zukunftsorientierten Lehre und gesundheitsfördernden und lebensphasenorientierten Angeboten stärken wir die Attraktivität der Branche. Davon profitieren beide Seiten“, appellieren Mayrwöger und Bunderla.

Die nächste Verhandlungsrunde findet am 09. April statt. Der neue Kollektivvertrag soll mit 01. Mai 2026 gelten.

Gewerkschaft GPA – Öffentlichkeitsarbeit
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