KV PROPAK: Abschluss in sechster Verhandlungsrunde erzielt

Mindestlöhne und -gehälter steigen im Durchschnitt um 2,94 Prozent

Die Kollektivvertragsverhandlungen für die Beschäftigten der PROPAK-Industrie konnten am 23. März erfolgreich abgeschlossen werden. Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Ausgangslage konnte in der sechsten Verhandlungsrunde ein für beide Seiten noch tragbares Ergebnis erzielt werden. Die Mindestlöhne und -gehälter steigen im Durchschnitt um 2,94 Prozent. Die Betriebserfahrungszulage sowie die Nachtschicht – und Schmutzzulage werden um 3,6 Prozent erhöht. Die Heimarbeiter sowie Lehrlingseinkommen werden um 3,8 Prozent erhöht.

Die Gewerkschaft GPA betrachtet den nun erzielten Abschluss als harten Kompromiss in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten. „Umso wichtiger ist es, dass besonders für die unteren Einkommensgruppen eine Erhöhung über der Inflationsrate erzielt werden konnte. Auch sämtlich Zulagen werden mit der Inflationsrate erhöht“, betont Bernhard Hirnschrodt, Verhandler der Gewerkschaft GPA. „Dieses Ergebnis wäre ohne die tatkräftige Unterstützung der Beschäftigten der Branche nicht möglich gewesen. Für die Betriebsrät:innen der Verhandlungskurie ist dieser Abschluss ein einmaliges Zugeständnis an die aktuelle wirtschaftliche Lage der Branche“, so der Gewerkschafter abschließend.

Gewerkschaft GPA – Öffentlichkeitsarbeit
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