Lopatka begrüßt EU-Australien-Abkommen: Impuls für Aufschwung

Fast alle Zölle für EU-Exporte fallen / Zugang zu kritischen Rohstoffen für Energiewende / Internationale Beziehungen breiter aufstellen

„Das ist das richtige Vorgehen in diesen herausfordernden Zeiten wachsender Unsicherheit. Das EU-Handelsabkommen mit Australien ist ein notwendiger Impuls für mehr Aufschwung und Arbeitsplätze und ein weiterer wichtiger Baustein für breiter aufgestellte internationale Beziehungen mit Partnerländern in der ganzen Welt. Gerade für ein exportorientiertes Land wie Österreich, wo sechs von zehn Arbeitsplätzen am Export hängen, ist der Ausbau der Handelsbeziehungen wertvoll. Ein sicheres Netz an Partnern hilft dabei, Ausfälle im transatlantischen Handel mit den USA zum Teil zu ersetzen“, sagt Reinhold Lopatka, ÖVP-Delegationsleiter im Europaparlament nach der Einigung zwischen der EU und Australien in der Nacht auf heute, Dienstag.

„Das Abkommen mit Australien hebt fast alle Zölle für EU-Exporte auf. Das erspart den europäischen Unternehmen rund eine Milliarde Euro pro Jahr und hat das Potenzial, die Exporte um ein Drittel zu steigern. Zudem ist Australien ein wichtiger Lieferant kritischer Rohstoffe wie Lithium und Mangan, die für die Energiewende von entscheidender Bedeutung sind. Wir exportieren zwar deutlich mehr Agrarprodukte nach Australien als umgekehrt. Für sensible Produkte wie Rind- und Schaffleisch und Zucker gibt es aber ein starkes Sicherheitsnetz zum Schutz der heimischen Landwirtschaft“, skizziert Lopatka.

„Es ist ermutigend, dass die EU konsequent auf den Ausbau seiner Handelbeziehungen setzt. Ab Mai wird das EU-Mercosur-Handelsabkommen vorläufig umgesetzt, unsere Unternehmen profitieren von einer Freihandelszone mit mehr als 700 Millionen Menschen. Erst im Jänner haben wir uns mit Indien auf einen Handelsvertrag geeinigt und zuletzt mit Australien. Jetzt müssen wir diese Handelsabkommen so rasch wie möglich umsetzen und die Verhandlungen mit weiteren Partnern wie Malaysia, Thailand und den Vereinigten Arabischen Emiraten intensivieren. Verhandlungen mit weiteren Golfstaaten sind vereinbart. Entscheidend ist hier ein Ende der weiteren Eskalation im Nahen Osten“, schließt Lopatka.

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