
Fernreisen boomen dank starkem Euro: durchblicker analysiert Top Reiseziele 2026
* PREISSTEIGERUNGEN IN EUROPA MACHEN FERNREISEZIELE MIT SCHWACHER WÄHRUNG WIE THAILAND, JAPAN UND ÄGYPTEN ZUNEHMEND BELIEBTER
* TRUMP-EFFEKT WIRKT WEITER, USA RUTSCHEN ZWEI WEITERE PLÄTZE AUF RANG 5 AB
* IRAN-KRIEG TREIBT NACHFRAGE NACH ERWEITERTEM STORNOSCHUTZ – NEUES DURCHBLICKER VERGLEICHSKRITERIUM ZEIGT, WELCHE VERSICHERUNGEN BEI REISEWARNUNGEN EINSPRINGEN
Bei Auslandsreisezielen steht Thailand erneut an der Spitze der beliebtesten Reiseziele, gefolgt von Griechenland. Das zeigt eine aktuelle Analyse der Reiseversicherungs-Vergleiche auf durchblicker.at. Ägypten hat mit einem Plus von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr drei Plätze gewonnen und liegt jetzt auf Rang 3 der beliebtesten Reiseziele 2026. Sarah Schwarzer, Versicherungsexpertin bei durchblicker, sieht Wechselkurseffekte als ausschlaggebenden Grund dafür: „In Ägypten bekommt man heuer durch den starken Euro und das schwächelnde ägyptische Pfund etwa zehn Prozent mehr für sein Geld als noch vor einem Jahr”. Das Interesse an Kroatien und Italien lässt hingegen aufgrund der spürbaren Preissteigerungen weiterhin nach und führt zu einem Nachfragerückgang von 13 Prozent für Italien und 23 Prozent für Kroatien. Schwarzer ergänzt: “Europa wird für Reisen teurer, während viele außereuropäische Destinationen leistbar bleiben oder sogar günstiger werden. Das sorgt auch dieses Jahr für einen Boom von Destinationen außerhalb Europas.“
US-ABWÄRTSTREND SETZT SICH FORT, NAHOST-LAGE SORGT FÜR VERUNSICHERUNG
Bereits im Vorjahr hat der „Trump-Effekt“ bei USA-Reisen zu einem Rückgang von 13,5 Prozent geführt, heuer ist die Nachfrage erneut um rund 18 Prozent eingebrochen. Auch die geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten hinterlassen erste Spuren: Destinationen wie die Türkei und Ägypten profitieren zwar insgesamt von günstigen Wechselkursen, gleichzeitig macht sich seit Monatsbeginn ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis bemerkbar. „Wir sehen, dass Reisende verstärkt auf den Versicherungsschutz achten und häufiger Storno- und Reisekrankenversicherungen abschließen, bevor sie in Regionen reisen, die als weniger stabil wahrgenommen werden“, so Schwarzer.
REISEWARNUNG ALS STORNOGRUND: NICHT JEDE VERSICHERUNG SCHÜTZT
Schwarzer empfiehlt gerade in der aktuellen Situation einen Versicherungsvergleich: „Obwohl kriegerische Handlungen, wie aktuell im Iran, grundsätzlich von allen Versicherungen ausgeschlossen werden, gibt es Produkte, die eine neu ausgesprochene Reisewarnung als Stornogrund akzeptieren. Diese Versicherungsleistung wird ab sofort auch im durchblicker Vergleichsrechner angezeigt, wenn man in der Dateneingabe den _erweiterten Stornoschutz_ auswählt. Angesichts der zunehmenden geopolitischen Spannungen empfehlen wir diesen Schutz besonders bei teureren Reisen.“ Wer auf diesen erweiterten Schutz setzt, sollte allerdings nicht blind auf die Versicherungsangebote der Reiseveranstalter oder Buchungsplattformen vertrauen: Diese decken eine Stornierung aufgrund von Reisewarnungen in der Regel nicht ab und sind gleichzeitig oft teurer als vergleichbare Produkte am Markt. „Die Preis- und Leistungsunterschiede sind sowohl bei Einzel- als auch bei Jahresversicherungen enorm — ein Vergleich zahlt sich also immer aus“, so Schwarzer.
FOTOS SARAH SCHWARZER, DURCHBLICKER EXPERTIN FÜR VERSICHERUNGEN:
durchblicker
Florian Koiner
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