FW-Fürtbauer: Kammerstaat außer Kontrolle – Unternehmer zahlen immer mehr, Regierung schaut tatenlos zu!

Zwangsbeiträge steigen weiter, während Kammern im Geld schwimmen und Rücklagen anhäufen, statt endlich zu entlasten.

Analysen der Agenda Austria zeigen seit Jahren dieselbe Fehlentwicklung im österreichischen Kammerstaat: Während Betriebe unter massivem Kostendruck stehen, Insolvenzen zunehmen und der Wirtschaftsstandort immer stärker unter Druck gerät, steigen die Pflichtbeiträge und Umlagen weiter an. Gleichzeitig werden über Jahre hinweg enorme Rücklagen aufgebaut – Geld, das den Unternehmern gehört, aber nicht in spürbare Entlastung oder in eine echte Stärkung des Standorts zurückfließt.

Für die Freiheitliche Wirtschaft ist dieser Zustand untragbar. Unternehmer werden durch Pflichtmitgliedschaften gezwungen, ein System zu finanzieren, das sich immer weiter von der wirtschaftlichen Realität der Betriebe entfernt. Statt gezielte Entlastung zu schaffen, werden Mittel gebunden, Rücklagen aufgebaut und überkommene Strukturen weiter abgesichert. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wäre es dringend notwendig, Beiträge zu senken, Kammerstrukturen zu reformieren und vorhandene Mittel gezielt zur Entlastung der Unternehmer und zur Stärkung des Standorts einzusetzen.

„Es ist ein Skandal, dass Unternehmer immer stärker zur Kasse gebeten werden, während die Kammern im Geld schwimmen und Beiträge in Rücklagen bunkern. Dieses System ist längst zu einem überholten Selbstbedienungsladen auf Kosten der Betriebe geworden. Die Bundesregierung muss endlich den Mut haben, diese Zwangsstrukturen aufzubrechen und echte Entlastung zu ermöglichen. Vorrang müssen endlich die Unternehmer haben – nicht aufgeblähte Funktionärsapparate, die sich gegenseitig mit Geld und Funktionen bedienen“, so FW-Bundesobmann-Stv. NAbg. Michael Fürtbauer.

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