
Kinderfreunde begrüßen Altersgrenze für Social Media als ersten Schritt im digitalen Kinderschutz
Guter & notwendiger erster Schritt!
KINDERSCHUTZ IM NETZ BRAUCHT KLARE REGELN, STARKE KONZERNPFLICHTEN, KINDERBETEILIGUNG UND AUFGEKLÄRTE ELTERN.
Die Österreichischen Kinderfreunde begrüßen die geplante gesetzliche Altersgrenze für die Nutzung sozialer Medien ausdrücklich. „Es ist höchste Zeit, dass der Schutz von Kindern und Jugendlichen im digitalen Raum endlich Gesetzeskraft bekommt. Aber ein Mindestalter allein reicht nicht – die Verantwortlichen und die eindeutigen Nutznießer von problematischem Nutzer:innenverhalten sind die Konzerne. Hier müssen wir ansetzen und die Social-Media-Riesen konsequent in die Pflicht nehmen“, erklärt Jürgen Czernohorszky, Bundesvorsitzender der Kinderfreunde.
KONZERNE GEFÄHRDEN KINDER AUS PROFITGIER – DAS MUSS EIN ENDE HABEN
„Snapchat, Instagram, TikTok und Co. haben ihre Plattformen bewusst so gestaltet, dass sie süchtig machen. Algorithmisch optimierte Feeds, endloses Scrollen, Likes als emotionale Währung: Kinder und Jugendliche sind diesen Methoden besonders schutzlos ausgeliefert und die Konzerne nutzen das schamlos aus. Ihr Geschäftsmodell basiert auf Aufmerksamkeit – und je früher sie Kinder an ihre Plattformen binden, desto profitabler für sie“, so Czernohorszky. „Das ist keine Nachlässigkeit oder unbeabsichtigte Begleiterscheinung. Suchtverhalten, Radikalisierung und mentale Beeinträchtigungen durch Social Media Konsum werden von den Plattformen bewusst in Kauf genommen und produziert – das sind ganz klare und bewusste Entscheidungen auf Kosten unserer Kinder.“
Österreichische Kinderfreunde
Karin Blum
Telefon: 06506626620
E-Mail: karin.blum@kinderfreunde.at
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