
IV: Erbschaftssteuer ist Angriff auf Familienbetriebe
Wiederkehrende Steuerdebatte ohne Substanz
Die Industriellenvereinigung (IV) zeigt wenig Verständnis für die wiederkehrende Diskussion über eine Erbschaftssteuer. „Diese Debatte wird in regelmäßigen Abständen neu aufgewärmt und wird auch durch ständige Wiederholung nicht richtiger“, stellt IV-Generalsekretär Christoph Neumayer klar. Eine Steuer auf Betriebsübergaben ist kein Beitrag zu mehr Gerechtigkeit, sondern ein direkter Angriff auf Familienunternehmen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Was sich auf den ersten Blick nach mehr Gerechtigkeit anhört, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen zudem als bürokratisches Monster mit massiven negativen Folgen für Betriebe.
Gerade die heimische Industrie ist stark von eigentümergeführten Betrieben geprägt, die über Generationen aufgebaut wurden. „Wer hier zugreift, besteuert nicht abstrakten Reichtum, sondern gefährdet konkret Investitionen, Innovation und Arbeitsplätze“, so Neumayer. Eine Erbschaftssteuer würde Kapital binden, Nachfolgen erschweren und im schlimmsten Fall Unternehmen zu Verkäufen oder Abwanderung zwingen.
Für die Industriellenvereinigung ist klar: Österreich braucht keine neuen Belastungen, sondern Entlastung und Planungssicherheit. „Die permanente Wiederholung dieser Steuerideen sorgt für Verunsicherung statt für Lösungen. Wer Wachstum und Beschäftigung sichern will, darf die nächste Unternehmergeneration nicht zusätzlich zur Kasse bitten“, so Neumayer abschließend.
Industriellenvereinigung
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