JI: Erbschaftssteuer ist Investitionsbremse

Junge Industrie gegen Einführung einer Todessteuer

Die Junge Industrie (JI) spricht sich klar gegen die Einführung einer Erbschafts- bzw. Todessteuer aus, wie zuletzt auch Tirols Landeshauptmann Anton Mattle betonte. „Wenn wir den Fortbestand familiengeführter Unternehmen sichern wollen, ist eine Erbschaftssteuer der falsche Weg“, erklärt Eduard Fröschl, Bundesvorsitzender der Jungen Industrie.

Eine Erbschaftssteuer trifft nicht anonymes Kapital, sondern ganz konkret Unternehmen, Arbeitsplätze sowie Zukunftsinvestitionen und schwächt damit den Wirtschaftsstandort Österreich. „Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit braucht es Stabilität und Anreize für Wachstum, nicht zusätzliche Belastungen“, mahnt Fröschl.

Viele Betriebe wurden über Generationen aufgebaut und stehen nun vor der Herausforderung der Übergabe. Eine zusätzliche Steuer würde dringend benötigte Investitionen binden und könnte im schlimmsten Fall zu Verkäufen oder Standortverlagerungen führen. „Wer Leistung erbringt, Verantwortung übernimmt und langfristig denkt, darf dafür nicht bestraft werden“, so Fröschl abschließend.

Junge Industrie
Franziska Sumberaz
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