
Dramatischer Rückgang: Kaiserpinguine jetzt „stark gefährdet“ – WWF fordert raschen Klimaschutz
Antarktis-Lebensraum zunehmend bedroht – Kaiserpinguine auf der Roten Liste hochgestuft – WWF fordert dringend bessere Arten- und Klimaschutzmaßnahmen +++ Bilder und Videos +++
Der WWF warnt eindringlich vor einem möglichen Kollaps der Kaiserpinguin-Population und fordert rasche Maßnahmen zum Schutz dieser ikonischen Art. Anlass ist die aktuelle Neubewertung durch die Weltnaturschutzunion (IUCN), die den Kaiserpinguin von „gering gefährdet“ auf „stark gefährdet“ hochgestuft hat. Grundlage dafür sind unter anderem vom WWF unterstützte Forschungsergebnisse, die einen dramatischen Rückgang der Population prognostizieren „DAS SCHICKSAL DIESER FASZINIERENDEN TIERE LIEGT IN UNSEREN HÄNDEN. DIE RASANTEN VERÄNDERUNGEN IN DER ANTARKTIS ZEIGEN DEUTLICH, WIE VERLETZLICH KAISERPINGUINE GEGENÜBER DEM KLIMAWANDEL SIND. OHNE SOFORTIGES HANDELN STEUERN SIE AUF EIN MÖGLICHES AUSSTERBEN BIS ZUM ENDE DIESES JAHRHUNDERTS ZU“, warnt Georg Scattolin, Artenschutzexperte beim WWF Österreich.
Der WWF fordert daher entschlossene Maßnahmen auf globaler und regionaler Ebene. Zentral ist die rasche Reduktion von Treibhausgasemissionen, um die Erderwärmung möglichst auf 1,5 °C zu begrenzen. Gleichzeitig ruft der WWF dazu auf, Kaiserpinguine im Rahmen des kommenden Treffens des Antarktisvertrags im Mai in Japan als „Besonders geschützte Art“ auszuweisen. Dies würde zusätzlichen Schutz vor menschlichen Einflüssen wie Schifffahrt und Tourismus bieten. „Nur durch entschlossenen Klimaschutz und gezielte Schutzmaßnahmen vor Ort können wir das Überleben der Kaiserpinguine sichern“, sagt Scattolin.
BESORGNISERREGENDE ENTWICKLUNGEN IN DER ANTARKTIS: PINGUINE UNTER DRUCK
WWF Österreich
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