KV Chemische Industrie: Zweite Verhandlungsrunde ergebnislos unterbrochen

Nächste Verhandlungsrunde am 21. April

In der zweiten Verhandlungsrunde für die rund 50.000 Beschäftigten der Chemischen Industrie konnte heute keine Einigung zwischen den Sozialpartnern erzielt werden. Die Verhandlungen wurden nach sechs Stunden unterbrochen. Seitens der Arbeitgeber wurde kein Angebot vorgelegt. Die Gewerkschaften GPA und PRO-GE fordern weiterhin eine lineare, nachhaltige Lohn- und Gehaltserhöhung für alle Beschäftigten.

„Es sind die Kolleginnen und Kollegen, die seit Jahren unter schwierigen Bedingungen ihre Arbeit verrichten. Dieser Einsatz muss sich in einem fairen Angebot widerspiegeln“, betonen die Verhandler der Arbeitnehmer:innenseite, Mario Mayrwöger (GPA) und Hubert Bunderla (PRO-GE). „Während wir in der Branche eine positive Entwicklung im Bereich der Auftragslage und Wertschöpfung beobachten, spüren die Beschäftigten die Teuerung tagtäglich“, betonen die Gewerkschafter weiter. „Gerade deshalb ist eine lineare, nachhaltige Gehaltserhöhung für alle Beschäftigten zentral“, so Mayrwöger und Bunderla.

„Es liegt nun an den Arbeitgebern in der nächsten Verhandlungsrunde ein faires Angebot vorzulegen und so weiterhin konstruktive Verhandlungen zu ermöglichen“, appellieren Mayrwöger und Bunderla abschließend.

Die dritte Verhandlungsrunde findet am 21. April statt.

Gewerkschaft GPA – Öffentlichkeitsarbeit
Raphaela Lang
Telefon: 0676/817111368
E-Mail: raphaela.lang@gpa.at
Website: https://www.gpa.at

PRO-GE Öffentlichkeitsarbeit
Sabine Weinberger
Telefon: 0664 614 59 09
E-Mail: sabine.weinberger@proge.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender