
Ehrenamtliches Gremium tagte im Wohnministerium
Am 9.4. fand die erste Sitzung des ehrenamtlichen Gremiums „Wohnen“ im Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport statt.
Vizekanzler und Wohnminister Andreas Babler empfing Expert:innen und Stakeholder um über die nächsten Schritte der österreichischen Wohnpolitik zu sprechen.
„Wohnen ist ein grundlegendes Bedürfnis und ein Grundrecht aller Menschen. Es betrifft nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern auch Lebensqualität, Sicherheit und die Möglichkeit zur gesellschaftlichen Teilhabe“, so Vizekanzler und Wohnminister Andreas Babler in seiner Einleitung zur Auftaktveranstaltung des ehrenamtlichen Gremiums zum Thema „Wohnen“.
Um der Bedeutung des Wohn- und Immobilienwesens als Querschnittsmaterie gerecht zu werden, hat sich die Bundesregierung in ihrem Regierungsprogramm darauf verständigt, ein beratendes ehrenamtliches Gremium einzurichten. Mit der Errichtung des Gremiums setzt der Vizekanzler somit eine weitere Maßnahme um, die im Regierungsprogramm unter dem Kapitel Wohnen vorgesehen ist, mit dem Ziel leistbares Wohnen zum zentralen Politikthema in Österreich zu machen.
Vizekanzler Babler: „Die Wohnfrage ist ein wichtiges gesellschaftliches Thema, das breite Aufmerksamkeit verdient. In Österreich sind Zuständigkeiten im Wohnbereich auf mehrere Ebenen verteilt – Bund, Länder und Gemeinden übernehmen jeweils unterschiedliche Aufgaben. Umso wichtiger ist es, diese Ebenen besser aufeinander abzustimmen.“
„Beim Thema Wohnen stehen wir vor großen Herausforderungen, wir danken daher den Teilnehmer:innen des Gremiums für ihre Unterstützung und Bereitschaft, ihren Beitrag zur Verbesserung der Leistbarkeit des Wohnens, zum Klimaschutz im Wohnbau, zur Stärkung des sozialen Wohnbaus und zu vielen anderen wichtigen Themen zu leisten“, so Martin Orner, Leiter der Abteilung Wohnstrategie des Bundesministeriums.
Unter Leitung des Wohnministeriums wird sich das Gremium – neben themenbezogenen Einzelterminen – zweimal jährlich einfinden, um den weiteren Handlungsbedarf im Bereich „Wohnen“ zu diskutieren und Ableitungen daraus zu treffen.
Das Gremium setzt sich aus Vertreter:innen der Immobilienwirtschaft, von gesetzlichen Interessensvertretungen, von Mieterschutzorganisationen, der zuständigen Ministerien, von Sozial- und Umweltschutzorganisationen sowie aus Architektur und Forschung zusammen.
Fotos der Veranstaltung finden Sie unter folgendem Link: https://www.picdrop.com/bmwkms/pRCgkAeKpr
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Debora Mula
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