
IV zu WIFO/IHS-Prognose: Unternehmen gezielt entlasten und Standort stärken
Entlastung, Reformen und Tempo als Handlungsmaxime
Die aktuelle Konjunkturprognose von Wifo und IHS unterstreicht die weiterhin anspruchsvolle wirtschaftliche Lage in Österreich, umso mehr sind Entlastung, Reformen und Tempo jetzt die zentrale Handlungsmaxime. Der geopolitische Konflikt im Iran und die damit verbundenen Energiepreisanstiege treffen die heimische Wirtschaft in einer Phase verhaltener Erholung und verstärken bestehende strukturelle Herausforderungen.
„Die aktuellen Zahlen zeigen, wie anfällig Österreichs Wirtschaft für externe Schocks bleibt. Umso wichtiger ist es jetzt, die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts konsequent zu stärken und für verlässliche Rahmenbedingungen zu sorgen“, betont IV-Generalsekretär Christoph Neumayer. Gerade die Industrie als Rückgrat der heimischen Wertschöpfung steht durch hohe Energiepreise und steigenden Kostendruck insgesamt unter Druck.
Neumayer fordert daher rasche und gezielte Maßnahmen: „Wir müssen bei den Energiepreisen wieder auf ein wettbewerbsfähiges Niveau kommen. Es braucht eine wirklich spürbare Abwärtsbewegung bei den Lohnnebenkosten und einen konsequenten Abbau von Bürokratie. Jetzt ist entscheidend, Planungssicherheit zu schaffen und mit klaren Reformschritten den Standort nachhaltig zu stärken.“
Industriellenvereinigung
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