
ÖGB-Schuberth: Schutzschirm gegen Teuerung braucht es weiterhin
Preisdämpfende Maßnahmen notwendig, Preisdeckel umsetzen und Monitoring verstärken
Anlässlich der Präsentation der Frühjahrsprognose 2026 und 2027 durch das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) und das Institut für Höhere Studien (IHS) betont ÖGB Bundesgeschäftsführerin Helene Schuberth die Dringlichkeit weiterer Schritte gegen die Teuerung.
SCHUTZSCHILD FÜR ARBEITNEHMER:INNEN DRINGEND NÖTIG
„Angesichts der aktuellen Lage und der drohenden Preisexplosion müssen rasch umfassende preisdämpfende Maßnahmen umgesetzt werden, um die Haushalte zu entlasten. Die Arbeitnehmer:innen dürfen mit dieser massiven finanziellen Belastung nicht allein gelassen werden“, so Schuberth. Die Spritpreisbremse ist dabei ein unverzichtbarer Pfeiler, der dämpfend wirken soll und sicherstellt, dass sinkende Rohölpreise an den Tankstellen ankommen. In Kürze ist zu prüfen, ob und wo nachgeschärft werden muss.
ÖGB FORDERT RASCHE UMSETZUNG VON PREISDECKELN UND MONITORING
Der ÖGB fordert die raschestmögliche Umsetzung des angekündigten Preisdeckels für Strom und Wärme sowie die Einrichtung einer Anti-Teuerungskommission. Zudem erneuert Schuberth die Forderung nach einem dauerhaften, strengen Monitoring aller Güter des täglichen Bedarfs, um ungerechtfertigte Preissteigerungen sofort unterbinden zu können.
MILLIONÄRSSTEUERN UNVERZICHTBAR
„Arbeitnehmer:innen, Pensionist:innen und Studierende leiden massiv unter den hohen Energiepreisen und brauchen dringend einen wirksamen Schutzschild. Angesichts der weiteren Eskalation im Nahen Osten ist die Bundesregierung gefordert, rasch zusätzliche Maßnahmen zu setzen – sowohl zur Entlastung der Bevölkerung als auch zur Förderung des Energiesparens und der Versorgungssicherheit“, mahnt die Bundesgeschäftsführerin.
Mit Blick auf die laufenden Verhandlungen müssen auch entsprechende Mittel sichergestellt werden. Schuberth stellt klar: „Das kann nur durch einen substanziellen Beitrag der Millionäre erfolgen. Die Einführung einer Millionärssteuer ist unverzichtbar, damit am Ende nicht die breite Masse zur Kasse gebeten wird.“
Mag. Toumaj Faragheh
ÖGB-Kommunikation
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