JUNOS: FPÖ bleibt in der Pensionspolitik inhaltlich blank

Wotschke: „Doppelbudget muss Änderungen bei Pensionen und Parteienförderung bringen“

Die JUNOS kritisieren die FPÖ für ihre Rolle rund um das Pensionsthema. Statt konkrete und nachhaltige Reformvorschläge für das Pensionssystem vorzulegen, bleibe die FPÖ in zentralen Fragen auffällig vage. „Die FPÖ verspricht den Menschen das Blaue vom Himmel, liefert aber keine Antworten darauf, wie unser Pensionssystem langfristig abgesichert werden soll. Unter dem Deckmantel Systemwechsels, fordern sie ein Weiter-so und gefährden damit das Pensionssystem“, so JUNOS-Vorsitzende Sophie Wotschke.

Angesichts der demografischen Entwicklung braucht es dringend weitere strukturelle Reformen. „Ohne klare Konzepte droht eine zunehmende Belastung der jungen Generation – sei es durch höhere Beiträge oder künftig geringere Leistungen. Wer heute nur verteilt, ohne das System zu reformieren, verschiebt die Probleme in die Zukunft. Hier geht es nicht um Jung gegen Alt, sondern um veraltetes oder nachhaltiges System“, unterstreicht Wotschke.

Auch im Zuge der Budgetvorverhandlungen fordern die Jungen NEOS einmal mehr weitere Schritte bei den Pensionen und nehmen auch die Parteienförderung in den Blick: „Wenn gespart werden muss, dürfen sich Parteien nicht ausnehmen. Eine Reduktion der Parteienförderung wäre ein wichtiges Signal. Die FPÖ ist hier bislang auffallend still. Aber bei FPÖ Radio, FPÖ Fernsehen und hohe Gagen für Parteifunktionen will man wohl lieber nicht sparen“, so Wotschke.

Die JUNOS verweisen zudem auf ihre laufende Petition und fordern im Zuge der Budgetverhandlungen einmal mehr Reformen im Pensionsbereich sowie eine Kürzung der Parteienförderung.

JUNOS
Fabienne Lackner
E-Mail: fabienne.lackner@junos.at

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