Budgetverhandlungen: Sport braucht Planungssicherheit – weitere Millionen-Kürzungen gefährden Zukunft des Sports

Mit dem Start der Budgetverhandlungen zwischen den Ministerien und dem Finanzministerium hat auch eine entscheidende Phase für die Zukunft des organisierten Sports in Österreich begonnen. Im Zentrum steht die Frage, welchen Stellenwert Bewegung, Gesundheit und gesellschaftlicher Zusammenhalt künftig einnehmen werden. Betrachtet die Politik Sport als „Nice to have“ oder als unverzichtbaren Bestandteil einer leistungsfähigen und zukunftsfitten Gesellschaft?

Sport Austria hat im Vorfeld intensiv den Austausch mit allen relevanten Stakeholdern gesucht und dabei die zentrale Bedeutung der Sportförderung unterstrichen. Diese bildet die Grundlage für den Spitzensport ebenso wie für den Breiten-, Gesundheits- und Schulsport. Die laufenden Budgetverhandlungen selbst werden vom zuständigen Sportministerium geführt.

„Wir erwarten, dass sich das Ergebnis der Budgetgespräche auch in einer entsprechenden Wertschätzung für den organisierten Sport widerspiegelt“, heißt es seitens Sport Austria. Konkret geht es um rund 560.000 Ehrenamtliche in 15.000 Sportvereinen, die tagtäglich einen – unentgeltlichen – unverzichtbaren Beitrag für das gesellschaftliche Leben in Österreich leisten.
Sport ist zugleich einer der wirksamsten Hebel in der Prävention. Wer hier weiter spart, riskiert langfristig steigende Belastungen im Gesundheitssystem. Investitionen in den Sport sind daher Investitionen in die Zukunft – gesundheitlich, sozial und wirtschaftlich.

Sport Austria – Österr. Bundes-Sportorganisation
Mag. Georg Höfner-Harttila
Telefon: 01/594 44 55 18
E-Mail: presse@sportaustria.at
Website: https://www.sportaustria.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender