SPÖ-Bayr: Außenpolitischer Ausschuss verurteilt Todesstrafe in Israel

Die außenpolitische Sprecherin der SPÖ, Petra Bayr, begrüßt den einstimmigen Beschluss heute im Außenpolitischen Ausschuss, der die Ausweitung der Todesstrafe in Israel klar verurteilt. Der gemeinsame Entschließungsantrag der Regierungsparteien und der Grünen bekräftigt die klare Haltung Österreichs gegen die Todesstrafe und für die Einhaltung internationaler Menschenrechtsstandards. ****

„Die geplante Ausweitung der Todesstrafe in Israel ist höchst besorgniserregend und ein klarer Rückschritt. Besonders schwer wiegt der diskriminierende Charakter des Gesetzes, das de facto nur auf Palästinenser Anwendung finden würde. Das widerspricht grundlegenden rechtsstaatlichen Prinzipien und den universellen Menschenrechten“, so Bayr.

Der beschlossene Antrag fordert die Bundesregierung auf, sowohl im bilateralen Dialog als auch gemeinsam mit den EU-Partnern deutlich Stellung zu beziehen und sich weiterhin konsequent für ein weltweites Moratorium sowie die vollständige Abschaffung der Todesstrafe einzusetzen.

Bayr betont, dass auch die schwierige sicherheitspolitische Lage Israels – insbesondere nach den Terrorangriffen vom 7. Oktober 2023 – keine Rechtfertigung für diese Entwicklung darstellt: „Terrorismus muss entschieden bekämpft werden, aber staatliches Töten ist keine Antwort darauf. Menschenrechte sind unteilbar und dürfen gerade in Krisenzeiten nicht relativiert werden.“

Abschließend unterstreicht Bayr die Bedeutung des heutigen einstimmigen Beschlusses: „Der Entschließungsantrag ist ein wichtiges und notwendiges Signal: Österreich steht klar gegen die Todesstrafe, überall und unter allen Umständen.“ (Schluss) eg/lw

SPÖ-Parlamentsklub
Telefon: 01/40110-3570
E-Mail: klubpresse@spoe.at
Website: https://klub.spoe.at/

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender