Brutsaison am Inn: WWF und BirdLife appellieren für mehr Rücksicht auf seltene Kiesbrüter

Gefährdete Vogelarten brüten am Inn – Steigende Bestände bei Flussuferläufern geben Hoffnung – Naturschutzorganisationen warnen vor Störungen durch Menschen

Mit dem Frühling kommen seltene Kiesbrüter, wie der Flussuferläufer und der Flussregenpfeifer, zum Brüten an den Inn. Um die Tiere bei der Partnersuche und beim Brüten nicht zu stören, machen WWF Österreich und BirdLife auf die sensiblen Tiere aufmerksam. „DER INN IST EIN SCHATZ DER ARTENVIELFALT. STARK GEFÄHRDETE VÖGEL WIE DER FLUSSUFERLÄUFER FINDEN NUR NOCH AN WENIGEN STELLEN ZUFLUCHT. BESONDERS IN DIESEN GEBIETEN MÜSSEN WIR ZUM SCHUTZ DER TIERE RÜCKSICHT NEHMEN UND UNS WÄHREND DER BRUTZEIT VON KIESBÄNKEN FERNHALTEN”, sagt WWF-Flussexpertin Marianne Götsch. Da die Tiere ihre Eier auf den Kiesbänken ablegen, werden sie oft unwissend von Erholungssuchenden gestört. „Die kiesbrütenden Vogelarten flüchten und verlassen ihre Brut – im schlimmsten Fall werden die gut getarnten Eier zertreten. Darum stellen wir im Rahmen von INNsieme connect Informationsschilder auf und weisen bis Ende Juli auf die Brutreviere hin”, sagt Götsch.

WWF Österreich
Lara Hocek
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