
„Bürgeranwalt“: Keine Dekarbonisierungsprämie, entferntes Fahrrad und teure Abzocke an der Haustür
Am 18. April um 18.00 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON
Peter Resetarits präsentiert in der Sendung „Bürgeranwalt“ am Samstag, dem 18. April 2026, um 18.00 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON folgende Beiträge:
Keine Dekarbonisierungsprämie
Ein Pensionist aus Wien lässt seinen Gasanschluss stilllegen und die beiden Gasthermen entfernen. Stattdessen sorgt eine Luftwärmepumpe für Heizung und Warmwasser. Als er dafür die Dekarbonisierungsprämie der Stadt Wien beanspruchen will, muss er feststellen, dass er diese als Hauseigentümer gar nicht beantragen kann, das geht nur für Mieter oder Wohnungseigentümer. Eine Ungleichbehandlung, die der Pensionist an der Seite von Volksanwältin Gaby Schwarz beanstandet.
Entferntes Fahrrad
Im Herbst vergangenen Jahres wandte sich Herr W. an die Volksanwaltschaft. Er hatte im 7. Bezirk in Wien sein neues Fahrrad an einem Fahrradständer der Stadt Wien abgestellt und dort auch mit einem Fahrradschloss fixiert. Nach mehreren Regentagen waren dann die Fahrradständer und die Fahrräder verschwunden. Wie sich später herausstellte, hatte die Stadt Wien die Ständer wegen einer Baustelle entfernen lassen. Die Räder wurden in der Umgebung abgestellt und mit einem Blechband fixiert. Das wenige Wochen alte Fahrrad von Herrn W. war jedoch verschwunden. Herr W. versuchte vergeblich, bei der Stadt Wien einen Verantwortlichen zu finden, und wandte sich hilfesuchend an die Volksanwaltschaft. „Bürgeranwalt“ hat nun nachgefragt, ob der Schaden, der Herrn W. entstanden ist, mittlerweile ersetzt wurde und ob sich die Stadt Wien eine Lösung überlegt hat, um derartige Fälle künftig zu verhindern.
Teure Abzocke an der Haustür
Sie klingeln unangekündigt, versprechen schnelle Hilfe zu günstigen Preisen, doch hinterlassen am Ende meist Pfusch und hohe Rechnungen: betrügerische Handwerker. Immer mehr Menschen werden Opfer von erfindungsreichen Betrügern, die auf Druck, Überraschung und Täuschung setzen. Oft kommt es auch zu Drohungen. Wer sich auf vermeintlich günstige Sofortangebote einlässt, riskiert viel – und zahlt am Ende oft drauf. Im „Bürgeranwalt“-Studio kommen Betroffene und Reinhard Nosofsky vom Bundeskriminalamt zu Wort.
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