Zadić/Grüne: „Erschütternde Angriffe auf unsere Kleinsten durch vergiftete Babynahrung – rasche Aufklärung und volle Transparenz jetzt“

Grüne fordern Einrichtung einer zentralen Notruf-Hotline

Die aktuellen Berichte über vergiftete Babynahrung sorgen europaweit für große Verunsicherung. Für viele Eltern ist diese Tat ein riesiger Schock, Ziel dieses Verbrechens sind ausgerechnet Babys und Kleinkinder. „Ich verstehe, dass viele Eltern jetzt besorgt sind und auch Angst haben. Auch ich habe den Vorratsschrank durchgesucht aus Sorge über ein vergiftetes Glas“, sagt Alma Zadić, Sprecherin für Konsument:innenschutz der Grünen.

Nach derzeitigen Erkenntnissen könnte es sich um ein koordiniertes Vorgehen der Täter handeln. Medienberichten zufolge sollen Erpresser Geld von einem betroffenen Unternehmen fordern. Gleichzeitig laufen Ermittlungen in mehreren Ländern. „Dass hier mutmaßlich ein Netzwerk agiert, das bewusst das Leben unserer Kleinsten gefährdet, ist erschütternd und macht fassungslos. Solche Taten müssen mit aller Konsequenz verfolgt und mit voller Härte des Gesetzes bestraft werden“, so Zadić.

„Gerade in solchen Situationen dürfen Eltern mit ihren Sorgen nicht allein gelassen werden. Es braucht eine zentrale Anlaufstelle im zuständigen Ministerium – eine Hotline, die rasch Hilfe, verlässliche Informationen und konkrete Hinweise bietet und vor allem im Umgang mit betroffenen Produkten Auskunft gibt“, fordert die Grüne und weiter: „Wir brauchen volle Transparenz und eine enge Zusammenarbeit der Behörden über Ländergrenzen hinweg.“

Zugleich ruft sie Konsument:innen zur Wachsamkeit auf: „Bitte achten Sie genau darauf, ob Verpackungen unbeschädigt und original verschlossen sind oder das Produkt anders riecht, als gewohnt. Im Zweifel gilt: nicht verwenden!“

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